Graber (KPÖ): Ja zur Steuerreform 2004

Einkommen bis zu 1.000 Euro sollen steuerfrei sein

Wien (OTS) - Ein deutliches Ja kommt von Michael Graber, wirtschaftspolitischer Sprecher der KPÖ, zu einer großen Steuerreform 2004. Die von der Regierung geplante Absenkung der Spitzensteuersatzes auf 42 Prozent oder die von der Wirtschaft geforderte Senkung der Körperschaftssteuer lehnt Graber aber kategorisch ab.

Die KPÖ fordert die Eintlastung von kleinen und mittleren Einkommen - Einkommen bis zu 1.000 Euro sollen steuerfrei sein. "Damit würde die Kaufkraft gestärkt und auch der lahmenden Wirtschaft wäre genützt", so Graber.

Konkret fordert die KPÖ die Anhebung des Spitzensteuersatzes für Einkommen ab 7000 Euro pro Monat auf 53 Prozent, normale KESt auch bei Privatstiftungen und die rigorose Eintreibung des einbringbaren Teils der ausstehenden Steuerschulden von Unternehmen.

Graber generell: "Laut Statistiken rangiert Österreich in der EU mit einer effektiven Gewinnbesteuerung von nur 17 Prozent an drittletzter Stelle. In Deutschland ist die Besteuerung von Unternehmensgewinnen wesentlich höher."

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