ÖH: Es muss ein Umdenken in der Exekutive stattfinden!

ÖH unterstützt heutige Demonstration "Gegen institutionellen Rassismus"

Wien (OTS) - Die ÖH(Österreichische HochschülerInnenschaft) fordert eine restlose Aufklärung des mysteriösen Todesfalles von Seibani Wague. Als Zeichen wird die heutige Demonstration "Gerechtigkeit für Seibani Wague" von der ÖH mitgetragen.

"Institutioneller Rassismus steht in Österreich auf der Tagesordnung. Unreflektierte Vorurteile der Gesellschaft gegenüber SchwarzafrikanerInnen sind auch in der Exekutive verankert und spiegeln sich in den undurchsichtigen Amtshandlungen der staatlichen Gewalt wieder.", erklärt Ralph Schallmeiner, Vorsitzteam der ÖH. Und weiter:"Es wirkt so, als ob die Exekutive und der verantwortliche Minister nicht an einer raschen Aufklärung des Todesfalles Seibani Wague interessiert sind. Die beteiligten Exekutivbeamten sind noch immer im Amt, obwohl eine vorübergehende Suspendierung, wie sie bereits bei der Wiener Rettung vollzogen wurde, mehr als angebracht wäre."

"Die Untätigkeit und Ignoranz in diesem Fall ist symptomatisch. Alltagsrassismus wird tabuisiert, fragwürdige Amtshandlungen werden unreflektiert und ohne Konsequenzen ad acta gelegt. Innerhalb der Exekutive muss ein Umdenken bezüglich ethischer Richtlinien stattfinden.", fordert Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH. Weiter:"Derartige Thematiken haben bereits zu Beginn der Ausbildung in den Lernprozess Eingang zu finden und müssen während der gesamten Dienstzeit immer wieder aufgearbeitet werden, weil genau hier der Nährboden für eskalierende Amtshandlungen seinen Ursprung hat.", erklärt Patrice Fuchs, Vorsitzteam der ÖH, abschließend.

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