"Stiftung Österreich" soll F & E forcieren

LH Haider: Forschungsförderung zur Modernisierung der Wirtschaft und Erhaltung von Arbeitsplätzen - Mittel aus Nationalbankreserven

Klagenfurt (LPD) - Landeshauptmann Jörg Haider betonte heute (Freitag) im Rahmen einer Pressekonferenz zur Vorziehung der Steuerreform auf das Jahr 2004, dass eine verstärkte Forschungsförderung unbedingt erforderlich sei. Damit käme es zu einer Modernisierung der Wirtschaft und man könne Arbeitsplätze erhalten.

Haider kritisierte die Limitierung der Forschungsförderung. Dadurch bekämen Betriebe wie Infineon ständig Absagen. Sein Vorschlag wäre die Gründung einer Stiftung Österreich. Die Mittel dafür könne man aus den Reserven der Nationalbank lukrieren, da diese für die Stützung des Euro nicht mehr notwendig wären. "So schaffen wir qualifizierte Arbeitsplätze und reduzieren die Arbeitslosigkeit", meinte Haider. Man müsse jetzt vorsorgen, um innerhalb der EU wettbewerbsfähig zu bleiben. Damit könne man Österreich als Wirtschaftsstandort festigen.

Kärnten ist hier in der Vorreiterrolle. Es zählt zu den innovativsten und dynamischsten Regionen Europas und ist damit auf Zukunftskurs: Unter 148 EU-Regionen liegt das Land hinsichtlich der Innovationskraft auf Platz 23. Besonders beachtenswert ist sowohl die Beschäftigungslage im mittleren und hochtechnologischen Produktionsbereich als auch der Sektor Patente. Der Anteil der Beschäftigten im Hochtechnologie-Bereich ist in Kärnten laut IHS-Studie höher als in allen anderen Bundesländern. Die öffentlichen Ausgaben für Entwicklung und Forschung sind in Kärnten - bezogen auf das Bruttoregionalprodukt - am höchsten.
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