VP-Walter: Standort Wien behält die ‚rote Laterne'

SPÖ ignoriert Wünsche der Touristen nach längeren Öffnungszeiten und verzichtet auf heimische Arbeitsplätze

Wien (25. Juli 2003) - "Die SPÖ Stadtregierung hat eine große Chance verabsäumt, Wien in punkto Ladenöffnungszeiten an vergleichbare europäische Metropolen heranzuführen", so kommentiert heute der Wiener VP-Landesgeschäftsführer Norbert Walter das gestrige Ergebnis des Ladenöffnungsgipfels. Die ÖVP Wien wird daher weiterhin darauf drängen, dass Wien liberalere Ladenöffnungszeiten bekommt. ****

Ein Rundblick unter den europäischen Großstädten macht die ‚Rote Laterne Position' Wiens deutlich. Paris etwa hat die Ladenöffnungszeiten freigegeben, Supermärkte haben normalerweise bis 21.00 Uhr geöffnet, in kleineren Geschäften kann man auch noch später dem Einkaufserlebnis frönen. In Madrid haben von Montag bis Samstag Kaufhäuser in der Regel bis 22.00 Uhr, kleinere Geschäfte bis 20.30 Uhr geöffnet. London hat sich durch eine generelle Freigabe am Sonntag (10.00 - 16.00 Uhr) positioniert, einige Supermärkte haben rund um die Uhr geöffnet. In Rom sind seit 1999 13 Stunden tägliche Öffnungszeit erlaubt, Geschäfte sperren von Montag bis Samstag üblicherweise von 9.00 bis 20.00 Uhr auf. "Durch die Mini-Lösung von einem Tag unter der Woche mit längeren Öffnungszeiten bleibt Wien die konsumentenfeindlichste Großstadt in Europa" resümiert Walter.

Damit werden die Wünsche der Touristen weiterhin ignoriert. Gemäß einer Studie der Österreichischen Hoteliervereinigung sind 57% der Gäste der Meinung, dass die Ladenöffnungszeiten wochentags und am Samstag zu kurz sind. Immerhin 52% gaben an, bei längeren Öffnungszeiten mehr einkaufen zu wollen. "Hier entgeht Wien ein enormes Umsatzpotenzial und damit auch Arbeitsplätze. Vor allem ist es Wien bisher nicht gelungen, sich als Einkaufsmetropole im europäischen Städtewettbewerb zu positionieren. Nur 16% der Touristen nennen ‚Shopping' als Grund für einen Wienbesuch", so der Landesgeschäftsführer.

Walter abschließend: "Das Credo der SPÖ und der Gewerkschaften ist offenbar ‚Was um 21.00 Uhr gekauft werde, könne auch schon bis 19.30 Uhr erworben werden'. Das ist nicht unser Verständnis von Marktwirtschaft. Die ÖVP steht auf Seiten der Konsumenten, der Wirtschaft und damit letztlich aller Beschäftigen." (Schluss)

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