Grüne ÄrztInnen: Bundeskriminalamt soll sich nicht als Obergutachter aufspielen

Mayrhofer:"Beschämende Diskussion"

Wien (Grüne) - Gegen die aktuelle Diskussion um angeblich zu Unrecht in Frühpension geschickte Mitarbeiter von Bahn und Post spricht sich die Sprecherin der Grünen ÄrztInnen Bibiane Mayrhofer aus: "Die Diskussion lebt von der Unterstellung, Ärztinnen und Ärzte hätten falsche Gutachten über Pensionswerber verfasst. Es soll dabei mit einer populistischen Hetzjagd auf Mediziner und Frühpensionisten einerseits von einer rücksichtslosen Personalpolitik der betroffenen Dienstgeber abgelenkt werden. Andererseits aber auch die Kompetenz der Medizin bei der Beurteilung der Arbeitsfähigkeit von Menschen diskreditiert werden, um sie danach Kriminalbeamten und Gerichten zu überantworten".

Heftig kritisiert Mayrhofer auch den neugewählten Ärztekammerpräsident Brettenthaler. Dieser habe in der gestrigen ZIB 2 den Vorgang nicht nur zur Kenntnis genommen, sondern auch noch die Öffentlichkeit über mögliche Sanktionen - bis hin zum Berufsverbot -gegen betroffene KollegInnen informiert. Mayrhofer: "Dies ist beschämend."

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