ÖAMTC holte Oberösterreicher nach schwerem Autounfall in Bosnien heim

Sondergenehmigung für Landung in Innsbruck eingeholt

Wien (ÖAMTC) - Nach einem schweren Autounfall am vergangenen Mittwoch wurden die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe aktiv. Galt es doch die Rückholung für einen 16-jährigen Mauthausener aus Bosnien mit dem Ambulanz-Jet zu organisieren. Philipp H. war mit einer befreundeten Schweizer Familie in einem Auto in der Nähe der Stadt Travnik unterwegs gewesen. Bei einem Verkehrsunfall wurde der 16-Jährige aus dem Auto geschleudert und brach sich einen Brustwirbel. Über die näheren Umstände zum Unfallhergang ist noch nichts bekannt.

Philipp H. war in das Krankenhaus von Travnik zur Erstversorgung gebracht worden, anschließend wurde er mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus in Sarajevo transportiert. Gestern, Donnerstagvormittag, alarmierte der Vater des 16-jährigen Oberösterreichers die Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe. Sofort wurde die Rückholung mit dem Ambulanz-Jet organisiert. Am gestrigen Abend hob das Flugzeug mit dem Schwerverletzten in Richtung Innsbruck ab.

Wegen des Nachtflugverbotes am Innsbrucker Flughafen ab 23 Uhr setzten die Mitarbeiter der Schutzbrief-Nothilfe alle Hebel in Gang, um eine Sondergenehmigung für die Landung des Ambulanz-Jets zu bekommen. Das Flugzeug landete schließlich um 0.15 auf dem Flughafen Innsbruck. Von dort aus wurde der 16-jährige Patient in die Innsbrucker Uniklinik zur weiteren Behandlung gebracht.

Da der Patient einen Schutzbrief besitzt, übernimmt der ÖAMTC die gesamten Kosten für die Kranken-Rückholung in der Höhe von rund 10.000 Euro.

(Schluss)
ÖAMTC-Pressestelle/Michael Holzinger

Rückfragen & Kontakt:

ÖAMTC Pressestelle
Tel.: (01) 711 99-1218

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | OCP0002