Grüne: Bürgermeister Häupl soll im Fall Cheibani W. endlich handeln

Vassilakou: "Nicht nur fromme Worte"

Wien (Grüne) - "Bürgermeister Michael Häupl soll den frommen Worten auch Taten folgen lassen." Das fordert die Grüne Stadträtin Maria Vassilakou im Zusammenhang mit dem umstrittenen Tod des Afrikaners Cheibani W.
Vassilakou: "Es ist ein Skandal, dass die Polizisten der Amtshandlung immer noch nicht suspendiert sind. Häupl soll mit seinem Polizeipräsidenten Peter Stiedl ein ernstes Wort reden."
Wie Vassilakou heute sagte, wollte das zuständige Stadtgartenamt noch vor kurzem den Vertrag mit der Kulturiniative Afrikadorf im Wiener Stadtpark kündigen.
Die aktuelle Diskussion, so Vassilakou weiter, habe dazu geführt, daß das Afrikadorf nun von Besuchern gemieden wird und vor dem finanziellen Ruin stehe. Vassilakou: "Die Initiative wurde ohne öffentliche Subventionen finanziert und steht nun vor dem Aus. Der Bürgermeister soll handeln und finanzielle Mittel zur Verfügung stellen."
Die grüne Stadträtin fordert Häupl zudem auf, für die Sicherheit im Afrikadorf zu sorgen. Vassilakou: "Nach zwei Brandanschlägen muß der Bürgermeister die Wiener Berufsfeuerwehr zur Sicherung abstellen."

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