ÖAMTC: So entgeht man im Urlaub den Tricks von Ganoven, Abzockern und Dieben

Tipps für einen sicheren Ferien-Aufenthalt im Ausland

Wien (ÖAMTC-Presse) - Urlaubsstimmung pur, allmählich lässt man den Alltagsstress hinter sich und genießt sorgenfreie Ferientage in einem fremden Land. "Genau auf diesen Augenblick warten Ganoven und Trickdiebe, denn in der Urlaubszeit haben sie Hochsaison. Und ehe man sich versieht, wird aus der schönsten Ferienreise ein großes Ärgernis", warnen die ÖAMTC-Experten. Damit man nicht erst aus Schaden klug wird, hat der Club einige Beispiele aus der Trickkiste der Ganoven gelistet. Hier wertvolle Tipps, wie man sich vor Gaunereien schützt:

* Urlaubsfalle Tankstelle: Es kommt immer wieder vor, dass Tankwarte mehr verrechnen als sie einem ins Urlaubsauto tanken, den Betrag auf der Kreditkarte doppelt abbuchen oder schlichtweg zuwenig Wechselgeld herausgeben. Retourgeld gleich nachkontrollieren und Kreditkarten-Abrechnung überprüfen. Außerdem beim Tanken darauf achten, dass die Anzeige von "Null" weg startet.

* Urlaubsfalle Trickdiebe: Vorgetäuschte Pannen, mutwillige Auffahrunfälle und Manipulationen an den Reifen - das sind beliebte Tricks von Ganoven, um ihre Opfer gekonnt zu bestehlen. Zuvor haben die Gauner etwa einen Reifen unbemerkt zerstochen, dann kassieren sie bei der freundlichen Hilfe zur Behebung der Panne gleich alles, was im Auto von Wert ist. Vorsicht daher bei übertriebener Hilfsbereitschaft und Ablenkungsmanövern, bei denen die Sicht auf das Auto kurz verstellt ist.

* Urlaubsfalle Taxi: Wahrhafte Wucherpreise zahlt man im Urlaub oft für kurze Strecken mit dem Taxi. Der Taxameter ist nicht geeicht, noch in irgendeiner Form an den Kilometerzähler gekoppelt, oft ist er gar nicht vorhanden. Damit Taxifahren im Urlaub nicht unfreiwillig zum teuren Vergnügen wird, sollte man vor der Abfahrt nach Preisen fragen und eventuell einen Fixpreis aushandeln. Unbedingt vorher abchecken, ob der Fahrtpreis pro Taxifuhre oder Passagier gilt.

* Urlaubsfalle Taschendiebstahl: Warnungen sollte man nicht leichtfertig abtun, sondern immer ein gewisses Maß an Vorsicht walten lassen. Hand- und Fototaschen sind ein Unsicherheitsfaktor. Geschickt werden sie seelenruhig aufgemacht und durchstöbert, während der Besitzer - etwa beim Bummel am Urlaubsort - gerade kurz abgelenkt ist. Ebenfalls tabu sein sollten Gesäßtaschen und Rucksack-Außenfächer. Unbehelligt reisen am ehesten jene Urlauber, die von vornherein nach "nicht viel Geld" ausschauen. Dokumente und größere Geldsummen am besten im Hotelsafe deponieren, auffälligen Schmuck oder teure Uhren sollte man am besten gleich daheim lassen. Restliches Geld und Wertsachen prinzipiell direkt am Körper tragen.

Noch ein paar Tipps: Das Fahrzeug grundsätzlich beim Verlassen abschließen. Generell keine Wertgegenstände sichtbar im Wagen liegen lassen. Bei kurzen Rastpausen sollte zumindest eine Person am Fahrzeug Wache halten. Wer wegen Panne oder Unfall stoppen muss, sperrt sicherheitshalber den Wagen ab und ruft mit dem Handy Hilfe herbei.

Im Fall des Falles sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ÖAMTC-Schutzbrief-Nothilfe unter der Telefonnummer 0043/1/25 120 00 Tag und Nacht erreichbar.

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