SCHIEFERMAIR: VERÄNDERUNG ALS CHANCE NUTZEN

Aus Schülern "lebenslang motivierte Lerner" machen

Wien, 25. Juli 2003 (ÖVP-PK) Mit der von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer eingesetzten Zukunftskommission kann auf breiter Basis ein modernes Schul- und Unterrichtswesen diskutiert werden, damit "unsere Schüler auch weiterhin zu den Besten in Europa gehören. Denn gerade im Bildungswesen müssen wir ständig darauf achten, gesellschaftliche Veränderungen, neues Wissen und technologischen Fortschritt als Chance für neues Denken in der Schule zu nutzen", sagte heute, Freitag, die ÖVP-Abgeordnete Burgi Schiefermair. Die international anerkannte PISA-Studie bestätigt den österreichischen Schülern schon jetzt eine gute Ausbildungsqualität. Erst vor knapp einer Woche konnten österreichische Schüler bei der Chemie-Olympiade in Athen eine Gold-, eine Silber- und zwei Bronzemedaillen erringen. "Aber wir dürfen uns auf diesen Erfolgen nicht ausruhen, sondern müssen immer noch besser werden. Die Qualität des Unterrichts basiert auf der Bereitschaft, neues Denken und Handeln zuzulassen", so Schiefermair. ****

Schon in der Debatte im Unterrichtsausschuss sei für die ÖVP-Abgeordnete klar geworden, dass die "Debatte heiß werden wird. Ideologisches Mauern und das Beharren auf parteimotivierten Standpunkten wirken sich jedoch kontraproduktiv im Sinne der Erfolgsaussichten für unsere Schüler aus", mahnt Schiefermair eine sachliche und konstruktive Diskussion aller Beteiligten ein. "Denn in erster Linie geht es darum, die Lernqualität für die Schüler zu verbessern, damit wir aus ihnen lebenslang motivierte Lerner machen."

Als Schwerpunkte für einen zukunftsorientierten guten Unterricht nennt Schiefermair folgende Bereiche:

- Die richtige, zeitgemäße Stoffauswahl: mit dem 1999

aktualisierten Lehrplan und der Unterteilung in Kernbereiche und Erweiterungsbereiche - je nach Schulschwerpunkt ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung gesetzt worden.
- Die richtigen Unterrichtsmethodik und zeitgemäße Lernkultur:
individualisierter genauso wie fächerübergreifender und projektorientierte Unterricht muss stärker herausgearbeitet werden. Das Vermitteln von Informationsbeschaffungs- und -Verarbeitungskompetenzen ist ein Gebot der Stunde.
- Die Nachhaltigkeit der Vermittlung und das Festigen des Gelernten: die in der Zukunftskommission "Schule neu denken" festgelegten Qualitätsstandards sollen Orientierungshilfen für Schüler/Eltern/Lehrer geben.

"Wir brauchen Offenheit im gemeinsamen Gestalten, Flexibilität in der Zukunftsausrichtung des Lehrplanes, Eigeninitiative in der Autonomie und im Schulschwerpunkt", hofft die ÖVP-Abgeordnete, dass sich vor allem die Direktoren und Lehrer positiv zum Wohl der Schüler in die Diskussion einbringen werden. Schließlich gehe es darum, ein Schulsystem zu erhalten, dass "österreichische Schülerinnen und Schüler auch in Zukunft den europäischen Vergleichen aber vor allem auch den beruflichen Herausforderungen gewachsen sind."
(Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle des ÖVP-Parlamentsklubs
Tel. 01/40110/4432
http://www.oevpklub.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | VPK0003