Gehrer: Schulen nützen neue Medien

Schulbuch-Bestellung via Internet und Schulbuch-Extra-Angebote werden angenommen

Wien (OTS) - Das mühsame Ausfüllen von Formularen und lange Postwege bei der Schulbuchbestellung gehören an den meisten Schulen zur Vergangenheit. Über 90% der Schulen bestellten die Schulbücher für das kommende Schuljahr via Computer und Internet. Bestellt wurden auch Online-Ergänzungen, die zu vielen Schulbüchern via Internet angeboten werden und die gedruckte Arbeitshefte ersetzen. "Die Schulen nützen die neuen Medien sowohl zur Verwaltungsvereinfachung als auch im Unterricht. Mehr als 99% der Schulen haben einen Zugang zum Internet und es zeigt sich, dass sich die Investitionen von Bund, Ländern und Gemeinden in die Vernetzung der Schulen auszahlen", erklärte Bildungsministerin Elisabeth Gehrer.

5674 Schulen, das sind 93%, bestellten die Schulbücher via Internet. Lehrerinnen und Lehrer, die bereits im Vorjahr die Möglichkeit der Online-Bestellung nutzten, konnten heuer auf die eingegebenen Daten zugreifen und mussten diese für die neuerliche Bestellung lediglich aktualisieren. Damit konnten sie die Schulbuchbestellung schneller und effizienter abwickeln.

Immer beliebter werden die Online-Ergänzungen der Schulbücher. Das Konzept "Schulbuch Extra" sieht vor, dass im Unterricht wie bisher Schulbücher verwendet werden. Zusätzlich können via Internet interaktiv aufbereitete und topaktuelle Materialien abgerufen werden, die die Inhalte der Schulbücher ergänzen. Kinder und Jugendliche erhalten damit eine zusätzliche Möglichkeit, sich mit den Lerninhalten auch daheim zu beschäftigen, ihr Wissen selbstständig zu überprüfen und so selbst ihren Wissensstand einzuschätzen. Insgesamt wurden für das Schuljahr 2003/04 mehr als 7 Millionen Schulbücher bestellt, die Zahl der Schulbuch-Extra-Bestellungen liegt bereits bei mehr als 500.000.

Mit dem Projekt ‚Schulbuch Extra' werden die neuen technischen Möglichkeiten dazu genutzt, den bewährten traditionellen Unterricht durch moderne Lernformen zu ergänzen. Dies ist vor allem auf Grund der hervorragenden IT-Ausstattung der österreichischen Schulen möglich. Mit einer Ausstattung von durchschnittlich einem Computer für sieben Schüler liegt Österreich europaweit an der Spitze. In Deutschland müssen sich beispielsweise 22 Schüler einen Computer teilen. "Ich danke den Schulerhaltern der Pflichtschulen, den Ländern und Gemeinden. Ich freue mich, dass auch an den Bundesschulen eine gute Computer-Ausstattung zur Verfügung steht, die dazu beiträgt, dass unseren Kindern und Jugendlichen ein moderner und hochwertiger Unterricht angeboten werden kann. Dies konnte durch die Computermilliarde erreicht werden", so Gehrer abschließend.

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