Gesundheitsreform: Prävention durch Sport könnte 800 Mio. Euro sparen

Wien (OTS) - Das Beispiel Deutschland zeigt, dass die längst überfälligen Strukturreformen im Gesundheitswesen auch für die Versicherten in Österreich hohe Kostenbelastungen mit sich bringen werden. Einsparungsversuche wie bei den Medikamenten- und Spitalskosten erfolgen immer nach demselben Schema: vorzugsweise auf der Ausgabenseite.

Dabei ließen sich durch moderne Präventionsprogramme enorme Summen einsparen. Regelmäßige Bewegung und Sport leisten einen entscheidenden Beitrag zur Verbesserung des Gesundheitszustandes der Bevölkerung. Der Allgemeine Sportverband Österreichs (ASVÖ) fordert die politischen Entscheidungsträger auf, endlich die Gesunderhaltung der Menschen in den Mittelpunkt der Gesundheitspolitik zu stellen.

Eine richtungweisende Studie der BSO und des Sozialministeriums aus dem Jahr 2000 beziffert den Nutzen von sportlichen Aktivitäten in Österreich mit 265 Millionen Euro pro Jahr. Die durch relative Inaktivität der wenig oder gar nicht Sport ausübenden Bevölkerungsgruppe verursachten Kosten belaufen sich auf rund 800 Mio. Euro, die sich mit entsprechenden Bemühungen einsparen ließen! Der ASVÖ ruft die Verantwortlichen daher auf, dieses große Einsparpotential nicht länger zu ignorieren und der Prävention durch Bewegung und Sport einen gebührenden Stellenwert im Gesundheitswesen einzuräumen.

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