Würschl: FPÖ hat viele Wahlversprechen von 1997 gebrochen

Kärnten bei Kaufkraft weiter Schlusslicht

Klagenfurt (SP-KTN) - Als sehr phantasievoll aber zeitgleich realitätsfremd bezeichnete der Landesgeschäftsführer der Kärntner Sozialdemokraten, Herbert Würschl, am Freitag die Aussagen von FPÖ-Landesparteiobmann Martin Strutz im Gespräch mit der APA. "Egal ob das Wahlversprechen, dass die KärntnerInnen weniger Miete zahlen werden, dass die KärntnerInnen weniger Strom zahlen werden oder das jede Mutter für jedes einzelne Kind monatlich S 5.700,-- bekommen werde, alle Versprechen der FPÖ wurden eiskalt gebrochen", stellte Würschl am Freitag fest.

Die Freiheitlichen hätten einen Kurs der Jubelpropaganda und Schönrederei eingeschlagen, die Nachhaltigkeit von Maßnahmen fehle aber ebenso, wie Impulse für die Wirtschaft. "Außer viel Geld, das offensichtlich in ein schwarzes PR-Loch gefallen sein dürfte und eine Liste verbrauchter Geschäftsführer in der Kärnten Technologie und täglich neuer Konkurse, hätten die Kärntner Freiheitlichen nur eine dürftige Wirtschaftsbilanz zu bieten, so Würschl. Der SP-Landesgeschäftsführer verwies im Besonderen auf die Kaufkraftstatistiken. "Entscheidend ist, wie viel die Kärntnerinnen und Kärntner in der Tasche haben und in dieser Frage hat die FPÖ sowohl auf Landes-, wie auch auf Bundesebene völlig versagt", kritisierte Würschl.

Auch die von Strutz zitierten Umfragewerte seien aus der Luft gegriffen, so Würschl. "Wir haben Umfragedaten mit einem überdurchschnittlichen hohen Sample und liegen von den Rohdaten bis in die Hochrechnungen weit besser, als es die Freiheitlichen wahrhaben wollen", so Würschl. Die FPÖ könne sich laut den jüngsten Umfragen hingegen nicht stabilisieren und setze deshalb als Verzweiflungsakt offensichtlich alles auf die Haider-Karte. "Wir Sozialdemokraten haben hingegen nicht nur einen erfahrenen und kompetenten Spitzenkandidaten, sondern auch ein breites, kompetentes und modernes Team als Personalangebot für Kärnten zu bieten", sagte Würschl und ergänzte: "Aber davon werden sich die Kärntnerinnen und Kärntner rechtzeitig selbst ein Bild machen können". (Schluss)

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