euro adhoc: feratel media technologies AG / EBT dreht im Geschäftsjahr 2002/2003 ins Positive, Vorstand schlägt Hauptversammlung Aufnahme der Dividendenzahlung vor (D)

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Die börsenotierte E-Tourism- und Mediengruppe feratel media technologies AG konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr 2002/2003 (1. Mai 2002 bis 30. April 2003) den ungünstigen Rahmenbedingungen erfolgreich gegensteuern. Das Ergebnis vor Ertragssteuern (EBT) drehte auf plus 61 TEuro nach minus 505,2* TEuro im Jahr zuvor. Das Konzern-EBITDA konnte bei rund 2,3 Mio. Euro stabil gehalten werden.

"Der nach österreichischen Rechnungslegungsvorschriften aufgestellte Einzelabschluss der feratel media technologies AG, der gemäß den Bestimmungen des Aktiengesetzes die Grundlage für die Dividendenausschüttung bildet, weist einen Bilanzgewinn in Höhe von 550 TEuro aus. Die gute bilanzielle Lage der feratel-Gruppe mit einer Eigenkapitalquote von aktuell 69 % und einem Stand an liquiden Mitteln inklusive den Wertpapieren des Umlaufvermögens abzüglich der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in der Höhe von 5,2 Mio. Euro haben uns dazu bewogen, erstmals in der Geschichte des Unternehmens seit dem Börsegang eine Dividende in Höhe von 6 Eurocent je Aktie der Hauptversammlung zur Beschlussfassung vorzuschlagen", gab Dr. Markus Schröcksnadel, Vorstand der feratel media technologies AG anlässlich der Vorlage des Jahresabschlusses bekannt.

Während feratel in den Kernmärkten Österreich und der Schweiz - dank der herausragenden Marktposition und der erfolgreichen Einführung neuer Produkte und Dienstleistungen - leichte Umsatzzuwächse erzielen konnte, war das Unternehmen in Deutschland mit den sich weiter verschlechternden Rahmenbedingungen konfrontiert. Die deutschen Tourismusverbände, die sich nicht wie in Österreich über die Mitglieder finanzieren, litten unter den stark rückläufigen Zahlungen seitens der Gemeinden und Länder. Daher musste in Deutschland ein erheblicher Umsatzrückgang im Geschäftsbereich IRS in Kauf genommen werden. Der Umsatz des Geschäftsfeldes IRS verringerte sich demnach von 9,3 Mio. Euro auf 7,4 Mio. Euro. Der Umsatz des Geschäftsfeldes Telekommunikation konnte von 7,4 Mio. Euro auf 7,9 Mio. Euro gesteigert werden. Im Geschäftsbereich Medien konnte ebenfalls ein Anstieg von 1,5 Mio. Euro auf 1,9 Mio. Euro verzeichnet werden. Der Umsatz des Gesamtkonzerns ging im Geschäftsjahr 2002/2003 um rund 5% auf 17,2 Mio. Euro zurück. Die Betriebsleistung sank von 19,3 Mio. Euro auf 19,1 Mio. Euro.

feratel reagierte auf die Rezession in Deutschland mit einem rigiden Kostensenkungsprogramm. So wurden alle Geschäftsaktivitäten der Gruppe in der feratel Deutschland konzentriert. Randbereiche wie der Ticketbereich wurden abgegeben. Der Personalstand in Deutschland wurde erheblich reduziert und damit an die aktuellen Markt- und Vertriebserfordernisse angepasst. Die Marktposition der feratel in Deutschland konnte dennoch stabil gehalten werden.

Highlights aus dem Geschäftsjahr
Die intensiven Bemühungen, auf den touristischen Wachstumsmärkten in Zentral- und Osteuropa Fuß zu fassen, haben messbare Erfolge gebracht. Nachdem feratel im vorangegangenen Geschäftsjahr mit einer Kamera in Budapest sowie einem Sendevertrag mit dem nationalen Fernsehen einen ersten Schritt nach Ungarn setzte, folgten im Berichtsjahr neue Kamerastandorte in Siofok, Sáfár, Esztergom, Visegrád und Balaton Füred. Weitere drei Kameras werden in Kürze auf Sendung gehen. In der Region "Julische Alpen" realisierte feratel die erste e-Tourism-Lösung Sloweniens.

In Kooperation mit Siemens PSE bietet feratel seit Anfang dieses Jahres ein elektronisches Kundenkartensystem an. Im Unterschied zu herkömmlichen Systemen ermöglicht hier der Einsatz eines völlig neuartigen Chips die gemeinsame Benutzung des Speicherplatzes durch unterschiedliche Partner. Ein erstes Pilotprojekt in der oberösterreichischen Region "Pyhrn-Priel" wurde Mitte Mai gestartet.

Ausblick
feratel wird auch im angelaufenen Geschäftsjahr 2003/2004 die Festigung und den Ausbau der Führungsposition in den Kernmärkten Österreich und der Schweiz vorantreiben. In Deutschland werden die Bemühungen dahin gehen, die Marktposition trotz der schwierigen Rahmenbedingungen zu halten. Die vielversprechend angelaufenen Bestrebungen zur Erschließung neuer Märkte werden nachhaltig fortgesetzt werden.

"Für das laufende Geschäftsjahr haben wir uns das Ziel gesetzt, trotz anhaltend ungünstiger Rahmenbedingungen den Umsatz leicht zu steigern und das Ergebnis weiter zu verbessern. Entsprechende Umsatz- und Ergebnisentwicklung vorausgesetzt, ist auch im Geschäftsjahr 2003/2004 die Ausschüttung einer Dividende möglich", so Schröcksnadel abschließend.

* vor nicht wiederkehrenden Vorsorgen

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" Zahlen aus der Bilanz (in TEUR) 30.4.2003 30.4.2002 Aktiva Langfristiges Vermögen 14.869,3 13.776,6 Latente Steuern 1.725,9 2.354,6 Langfristige Forderungen 218,9 330,6 Kurzfristiges Vermögen und Rechnungsabgrenzungen 15.751,9 20.195,4 Passiva Eigenkapital 22.461,0 22.642,1 Ausgleichsposten für Anteile von Fremdgesellschaftern 86,9 190,8 Langfristige Verbindlichkeiten 1.064,6 514,6 Latente Steuern 270,6 196,3 Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen 8.682,9 13.113,4 Bilanzsumme 32.566,0 36.657,2 Zahlen aus der Gewinn- und Verlustrechnung (in TEUR) 2002/2003 2001/2002 Umsatz 17.180,4 18.170,2 Betriebsleistung 19.157,6 19.342,1 EBITDA 2.351,9 2.314,3 EBT 61,0 -505,2* * vor nicht wiederkehrenden Vorsorgen "

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Ende der Ad-hoc-Mitteilung euro adhoc 25.07.2003
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