Gestaltungselemente auf dem neuen Schwarzenbergplatz

Vom Lichtpunkt bis zum Lichtband: Besondere Prägung durch die Beleuchtung

Wien (OTS) - Neben der Neustrukturierung der (Verkehrs-) Flächen und damit auch der Neuordnung der Verkehrsabläufe, enthält das Konzept von Architekt Arribas für den Schwarzenbergplatz auch eine Vielzahl von Gestaltungselementen, unter denen das Licht ("Lichtblick") eine besondere Gewichtung erhält - die Beleuchtungskörper werden dem Platz zwischen Ring und Hochstrahlbrunnen eine neue Note verleihen. Neben der Straßenbeleuchtung in Gestalt von Masten und Ständern wird es eine Effektbeleuchtung in mehreren Formen geben, erläutert dazu der seitens der MA 28 mit der Projektkoordination betraute Ing. Gerhard Kreminger. Weitere Gestaltungselemente bilden - neben der im ersten Beitrag über den Schwarzenbergplatz (rk vom 23. Juli) angeführten unterschiedlichen Farbgebung für Verkehrsflächen - beispielsweise Granitplatten, Nirostarandbänder, ein Kleinsteinwall vor dem Parkgelände beim Hochstrahlbrunnen. Punktuell bemerkenswert sind auch zwei Dreiecksinseln mit Ampelmasten vor der Verbindungsfahrbahn vis-à-vis dem Hochstrahlbrunnen, deren Begrenzung trichterförmig ausgebildet ist.

Das Gestaltungselement Beleuchtung besteht zum einen aus der "Straßenbeleuchtung" (MA 33 - Öffentliche Beleuchtung) in Form von

o 54 Lichtmasten mit einem Lichtpunkt (Lampenhöhe) von 12 Metern Höhe. Diese sind mit so genannten Metalldampfhalogenlampen bestückt, die eine Leistungsaufnahme von 250 Watt haben. Das Lampengehäuse weist eine ellipsoide Form, die auf einer Art Trichter sitzt, auf. o 51 Lichtständer mit einer Höhe von 5 Metern zur speziellen Ausleuchtung der Gehsteigbereiche, auf denen Lampen der selben Form sitzen, allerdings mit geringerer Stärke (70 Watt).

Die "Effektbeleuchtung" besteht im Wesentlichen aus drei -
eine vertikal und zwei horizontal angeordneten - Komponenten, und zwar den

o 50 Leuchtsäulen mit einer Höhe von 4 Metern, ausgerüstet mit den bereits genannten 150 Watt-Metalldampfhalogenlampen. Die gleichen Leuchtsäulen stehen übrigens beim Museumsquartier. Diese Leuchtkörper werden an einzelnen Stellen gruppiert, so etwa bei der Französischen Botschaft oder bei der

Gußhausstraße.
o 15 Leuchtbänder unterschiedlicher Länge, 14 davon beim Hochstrahlbrunnen, 1 beim Platzbeginn am Ring.
o 300 Leuchtspots (größtenteils in den Boden eingelassen), die

so genannten "Lichtpunkte". Sie finden sich schon vom Ring weg auf der "nicht begehbaren Fläche" mit Kleinsteinpflasterung beim 1867 enthüllten Denkmal von Carl Fürst zu Schwarzenberg (Leipzig 1813).

An mehreren Stellen werden Granitplatten (Ausmaß 48 mal 48 Zentimeter) als Randbegrenzung verlegt. Das Kreuzungsplateau Lothringerstraße wird dadurch an den Innen- und Außenseiten optisch bestimmt sein. Auch der Anfang der erwähnten "nicht begehbaren Fläche" beim Ring wird durch eine leicht ansteigende Fläche, belegt mit den Granitplatten, gekennzeichnet sein. Um beim Gestaltungselement "Stein" zu bleiben: Die Abgrenzung zwischen dem Geh- und Radwegbereich und dem Parkgelände vor dem Hochstrahlbrunnen wird durch einen Kleinsteinwall mit einer Höhe von 60 Zentimetern markiert sein, auf dessen Oberseite ebenfalls Spots leuchten werden.

Eine besondere Note - und bisher in dieser Form kaum geläufig -verleihen übrigens schmale Bänder aus Nirostastahl, die als dünne, aber deutliche Linien in den Boden eingelassen, die Parkspuren von den daneben liegenden Flächen (Radwegen) trennen werden.

Allgemeine Informationen:

o MA 33: http://www.wien.gv.at/licht/

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