GPA-Niederösterreich: Pröll hat sich auf Kosten der Handelsangestellten durchgesetzt

GPA wird Beschäftigte umfassend über Rechte informieren

Wien (GPA/ÖGB). "Mit seiner ganz klar den Interessen der Großkonzerne verpflichteten Haltung, hat Landeshauptmann Erwin Pröll heute eine einheitliche Öffnungszeitenregelung für die Ostregion verhindert. Die Verlierer seiner Politik sind die niederösterreichischen Handelsangestellten, für die nun wesentliche Beeinträchtigungen ihrer Arbeitssituationen möglich werden. Für Frauen, die rund 70 Prozent der Handelsangestellten ausmachen, wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ein noch größeres Problem als bisher, stellt Peter Stattmann, niederösterreichischer Regionalgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), angesichts der heute gescheiterten Sozialpartnergespräche zur Ladenöffnung in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland fest.++++

Die GPA werde in Niederösterreich nicht die Auswirkungen der in Kraft tretenden bundesweiten Öffnungszeitenregelungen bzw. der Weisung Landeshauptmann Prölls abwarten, sondern ab sofort die Beschäftigten umfassend über die abzusehenden Konsequenzen informieren. "Bestehende kollektivvertragliche Regelungen und Absicherungen spielen sicher vor dem neuen Hintergrund eine noch wichtigere Rolle als bisher. Hier wird sich die GPA weiterhin als konsequente Interessenvertretung stark machen", so Stattmann.

ÖGB, 24. Juli 2003
Nr. 622

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