GPA fordert Fairplay für Beschäftigte mit All-Inclusive-Verträgen

Informations- und Beratungspaket der Interessengemeinschaft work@professional

Wien (GPA/ÖGB). Ein umfangreiches Informations- und Beratungspaket zum Thema All-Inclusive-Verträge hat die Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA) auf Initiative der Interessengemeinschaft der Fach- und Führungskräfte work@professional vorgelegt. "Die zunehmende Verbreitung dieser speziellen Art von Arbeitsverträgen wird von Gewerkschaftsseite nicht grundsätzlich abgelehnt. Es geht uns aber darum, für die betroffenen ArbeitnehmerInnen maximale Transparenz und Fairness sicherzustellen. - Fairplay bei All-In-Verträgen heißt, genau zu wissen und kalkulieren zu können, welche Pauschalabgeltungen für die zu erbringenden Arbeitsleistungen angemessen sind", so die stv. GPA-Vorsitzende und Bundesausschussvorsitzende von work@professional, Dina Affenzeller-Greif, anlässlich einer heute in Linz stattfindenden Arbeitstagung der Interessengemeinschaft.++++

Zur Umsetzung von mehr Fairplay bei All-In-Verträgen betonte Affenzeller-Greif, kollektivvertragliche und betriebliche Initiativen fortzusetzen. Daher stellt die GPA nicht nur betroffenen ArbeitnehmerInnen spezielle Checklisten zur Prüfung ihrer Verträge zur Verfügung, sondern bietet auch Betriebsräten Werkzeuge, um faire betriebliche Vereinbarungen erreichen bzw. weiter verbessern zu können. Auch auf Ebene der Kollektivverträge, so Affenzeller-Greif, muss der Weg einer Regelung nach den Beispielen der Energie und Industrieangestellten fortgesetzt werden.

Informationen zur Interessengemeinschaft der Fach- und Führungskräfte auf www.interesse.at/professional

ÖGB, 24. Juli 2003
Nr. 618

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