Prinz: Mediation Flughafen Wien: Jubelmeldungen einzelner Vertreter entbehren jeder Grundlage

Donaustadt schaut bis jetzt durch die Finger

Wien, 24.07.03 (fpd) - Die Jubelmeldungen einzelner Forumsmitglieder zum Ergebnis des ersten Teilvertrages werden von Stadtrat a.D. Walter Prinz als Vertreter der Wiener Freiheitlichen im Flughafen-Mediationsverfahren keinesfalls geteilt.

Es stimme einfach nicht, dass Wien bisher der große Gewinner sei. Vor allem der 22. Bezirk werde keineswegs, so wie von den Ausbaubefürwortern dargestellt, in Zukunft vom Fluglärm weitgehend verschont bleiben. Das Gegenteil ist leider der Fall. Es gebe weder ein umfassendes Nachtflugverbot, noch kann die massive Ausweitung der Starts nach Norden und deren massive Lärmbelastungen derzeit abgeschätzt werden.

Aus diesem Grund habe er den ersten Teilvertrag nur mit Vorbehalt unterschieben, erklärte Prinz. Die weiteren Verhandlungen zum zweiten Teilvertrag werden zeigen, ob Schwechat bereit ist, auch den 22. Bezirk spürbar vom Fluglärm zu entlasten.

In jedem Fall dürfen die Verhandlungen nicht, wie in der Vergangenheit oft praktiziert, hinter verschlossenen Türen stattfinden. Es müsse jederzeit und für alle Teilnehmer eine entsprechende Transparenz garantiert sein, forderte Prinz abschließend. (Schluß)am

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