Kabas kritisiert Vorverurteilung von Exekutiv- und Rettungsbeamten im Fall Cheibani W.

Anwürfe von Bürgermeister Häupl und SP-Gesundheitsstadträtin Pittermann sind schärfstens zurückzuweisen

Wien, 24.07.03 (fpd) – Es sei im höchsten Maße unverantwortlich, wenn Bürgermeister Häupl im Fall Cheibani W. ein "merkwürdiges verhalten" der handelnden Beamten konstatiere, bevor die Untersuchungen zum Tod des Mauretaniers im Afrikadorf abgeschlossen sind. Skandalös sei es allerdings, wenn SP-Gesundheitsstadträtin Pittermann ohne stichhaltigen Bewies die "primäre Schuld" bei der Exekutive orte, machte heute der Obmann der Wiener Freiheitlichen Mag. Hilmar Kabas aufmerksam.

Derartige Vorverurteilungen und Kriminalisierungsversuche von Exekutivbeamten, die für unsere Sicherheit tagtäglich Gesundheit und Leben aufs Spiel setzen, seien schärfstens zurückzuweisen. Auch die Diffamierung der Sanitäter müsse gestoppt werden, bevor nicht alle Untersuchungsergebnisse vorliegen. Dabei dürfe man die Umstände der Amtshandlung nicht aus den Augen verlieren. Medienberichten zu Folge war tobende Afrikaner, der auch ein Drogenproblem gehabt haben könnte, vom Auto des Afrikadorf-Leiters mehrere Meter mitgeschleift worden und sei schließlich blutüberströmt liegengeblieben.

Kabas machte in diesem Zusammenhang auch darauf aufmerksam, dass sich die Wiener Bevölkerung von Zuwanderern oder Asylanten in unserer Stadt zu Recht erwarte, dass sie ein gerüttelt Maß an Anpassungswillen zeigen und nicht durch Handel oder Konsumation von Drogen und Randalieren die öffentliche Ordnung und das Zusammenleben stören. Die Bevölkerung der Bundeshauptstadt erwarte aber auch von ihrem Bürgermeister, dass er nicht nur in Vorwahlzeiten ein Herz für die Exekutive zeige und sich nicht vom Strom linken Vorverurteilungsgekreisches und der Polizistenhatz mitreißen lässt, betonte Kabas abschließend. (Schluß)am

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