Hagen fordert Bundeskanzler Schüssel zum Handeln in der Transitfrage auf

Wien, 2003-07-24 (fpd) - In seiner Rede im Bundesrat zum Luftfahrtgesetz thematisierte der freiheitliche Bundesrat Christoph Hagen, nachdem er die Unzumutbarkeit des starken Flugverkehrs über dem Bundesland Vorarlberg kritisiert hatte, auch die Unzumutbarkeit der zu erwartenden starken Verkehrsbelastung durch das Auslaufen des Transitvertrages. Dabei forderte er Bundeskanzler Schüssel auf, in der Transitfrage endlich tätig zu werden, da er ja dieses Problem nach der Rückkehr aus Kopenhagen im vergangenen Dezember zur Chefsache erklärt und mit einem Veto gedroht hätte. ****

Nur leider hätte man von Bundeskanzler Schüssel seit damals in dieser Frage nichts mehr gehört, sagte Hagen. Und wenn nun die EU die Tiroler und auch Österreich in der Transitfrage mit Füßen trete, schweige der Bundeskanzler.

Hagen forderte den Bundeskanzler deshalb auf, endlich tätig zu werden und für unser Österreich eine verträgliche Lösung auszuverhandeln. Denn es könne nicht sein, daß der Bundeskanzler zwar alles zur Chefsache erkläre, aber die Anderen arbeiten lasse, so Hagen abschließend. (Schluß)

Rückfragen & Kontakt:

Freiheitliches Pressereferat

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NFC0003