Auf Schritt und Tritt in Sachen "Fußgänger" unterwegs!

In Mariahilf hilft SP-Bezirksrätin Veronica Kothbauer als neue Ombudsfrau den schwächsten VerkehrsteilnehmerInnen

Wien (SPW-K) - Im letzten Jahr verletzten sich in Österreich 4.512 PassantInnen bei Verkehrsunfällen. 160 Menschen kamen sogar ums Leben. Trotz der erschreckenden Zahlen behandelt die österreichische Verkehrspolitik die Fußgänger noch immer mehr als stiefmütterlich. "Mariahilf übernimmt nun eine Vorreiterrolle", erklärte dazu SPÖ-Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann gegenüber dem Pressedienst der SPÖ-Wien und setzt die neue "Ombudsfrau für Fußgänger/innen", SPÖ-Bezirksrätin Veronica Kothbauer auf latente Gefahrenquellen im Straßenraum an.

2002 waren im 6. Bezirk 38 Fußgänger/innen in Unfälle involviert. Mariahilf bemüht sich weiterhin, die Sicherheit im Straßenverkehr zu verbessern.

"Wir alle sind mehrmals am Tag zu Fuß unterwegs und ärgern uns über jedes Hindernis. Das können ramponierte Gehsteige, schlecht einsehbare Kreuzungen oder Zeitungsständer, die einem den Weg versperren, sein, so Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann und betont, "dass diese Behinderungen sind auch Sicherheitsrisiken für die schwächsten Verkehrsteilnehmer/innen."

.: Erste Verbesserung für Fußgänger/innen bereits in Arbeit

Veronica Kothbauer ist eine passionierte Fußgängerin. "Aus der Perspektive der Passantin hatte sie bereits in der Vergangenheit einige Verbesserungen vorgeschlagen. Auf ihren Vorschlag hin wird zum Beispiel im Herbst die Asphaltdecke der Fußgängerzone am Loquaiplatz, die mittlerweile einer Mondlandschaft ähnelt, erneuert." berichtet die Bezirksvorsteherin und merkt an, dass sich hier ein Pensionisten-Wohnhaus und eine Hauptschule befinden und daher die Fußgängerfrequenz sehr hoch sei.

"Die Menschen wissen in ihrem Grätzel am besten über die Mängel Bescheid. Daher nehme ich Verbesserungsvorschläge für Fußgänger/innen gerne entgegen." verspricht die neue Ombudsfrau. Sie ist unter 0664/18 44 988 erreichbar. Ebenso können in der Bezirksvorstehung (Tel.: 588 21/06 111) Forderungen, Wünsche deponiert werden.

Eindrücke, Erlebnisse und Anregungen aus der Sicht der Fußgänger/innen können auch bildlich dokumentiert werden. Die Arbeiterkammer initiierte gemeinsam mit Mariahilf den Fotowettbewerb "Zu Fuß in Wien". Bis 3. Oktober 2003 können Fotos, Zeichnung und Collagen zu diesem Thema in der Bezirksvorstehung Mariahilf eingesendet werden. Die besten Bilder werden prämiert. Nähere Informationen dazu gibt es auf der Homepage www.zufuss.at. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

SPÖ Klub Rathaus, Presse
Ernst Wernsperger-Budai
Tel.: (01) 4000-81941
Fax: (01) 4000-99-81941
ernst.budai@spw.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DS10001