Das "Material Girl" als Mama: Madonna im ORF

"All you need is love": Die Popdiva in "Ein Freund zum Verlieben"

Wien (OTS) - Sie ist für ihre radikalen und ständigen Imagewechsel bekannt, gilt als stilprägendes Chamäleon, beinharte Businessfrau und setzt sogar mit schlappen Trainingsanzügen modische Trends - Popstar Madonna, die nach Ansicht zahlreicher renommierter Frauenzeitschriften zu den bestangezogenen Menschen der Welt zählt. Das modische Geheimnis der 44-jährigen Popdiva? Sie verstehe es, Klassik mit schrillen Details zu brechen, meinen etwa die Modejournalisten von "Elle". "Klassisch, aber dennoch schrill" -unter diesem Motto steht auch Modonnas Rolle in der Hollywood-Tragikomödie "Ein Freund zum Verlieben", die ORF 1 als ORF-Premiere am Freitag, dem 25. Juli 2003, um 20.15 Uhr in der Reihe "All you need is love" zeigt. Madonna verkörpert in "The Next Best Thing" (Originaltitel) die Yogalehrerin Abbie, die eine tiefe Freundschaft mit dem homosexuellen Landschaftsdesigner Robert (Rupert Everett) verbindet. Die harmonische Beziehung gerät jedoch durcheinander, als Abbie schwanger wird. Mehr noch: Abbie und Robert entscheiden sich, als Zweckgemeinschaft Mutter- und Vaterrolle zu spielen. Doch dann trifft Abbie ihren Traummann.

Bei "Ein Freund zum Verlieben" glänzt Madonna nicht nur in der Hauptrolle, sondern steuert auch ihre Version des Don-McLean-Klassikers "American Pie" zum Soundtrack bei. Filmpartner Rupert Everett ist vor allem als Julia Roberts schwuler Freund George aus der Komödie "Die Hochzeit meines besten Freundes" bekannt. Doch auch in den Oscar-Wilde-Adaptionen "Ernst sein ist alles" und "Ein perfekter Ehemann" glänzte der Brite durch seine humorvollen Darstellungen. Regie bei dieser unkonventionellen romantischen Komödie führte Oscar-Preisträger John Schlesinger ("Asphalt-Cowboy").

Madonna als Schauspielerin: Desperately seeking success

Die Rolle der Abbie ist nicht die erste Schauspielleistung von Madonna: Sie begeisterte (und enttäuschte) bereits in mehreren Filmen, darunter der Baseball-Hit "Eine Klasse für sich" und "Evita", wofür sie 1996 einen Golden Globe erhielt. Als ihr bester Film gilt (noch immer) "Susan - verzweifelt gesucht", den meisten Staub wirbelte wohl der Erotikthriller "Body of Evidence" auf. Im vergangenen Jahr focht sich Madonna in "James Bond - Stirb an einem anderen Tag" in die Herzen der Bond-Fans. Keine Fans hingegen hatte die Komödie "Swept Away", bei der 2002 ihr Göttergatte Guy Richie Regie führte: Der Filmtitel wurde Programm - und fiel bei Publikum durch.

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