Onodi: Ladenöffnungszeiten - Weg des Konsens und der Verhandlungen nicht verlassen

Lösung der Sozialpartner und gemeinsamer Weg aller drei Bundesländer ist weiterhin anzustreben

St. Pölten, (SPI) - "Es ist für mich nicht nachvollziehbar, warum der Niederösterreichische Landeshauptmann - im Gegensatz zu seinen Amtskollegen aus Wien und dem Burgenland - in so einer für viele Menschen wichtigen Angelegenheit, wie es die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten ist, bereits im Vorfeld von Verhandlungen den Weg des Konsens und gemeinsamer Lösungen verlässt. Vor Sozialpartnergesprächen vollendete Tatsachen zu schaffen, widerspricht dem Niederösterreichischen Klima, aber auch der guten Zusammenarbeit der Bundesländer der Ostregion, die immer das Gemeinsame vor das Trennende gestellt haben. Ich erachte eine Einigung der Sozialpartner nicht nur für möglich, sondern auch für notwendig. Kein Betroffener, weder Konsumenten, noch Wirtschaftstreibende, noch Handelsangestellte, sollten das Gefühl haben müssen, ihre Interessen wurden nicht wahrgenommen und ihre Stimmen nicht gehört. Zu überlegen ist ebenso, ob nicht mittels einer befristeten Verordnung in allen drei Bundesländern nicht nur wertvolle Erfahrungen im Rahmen eines Kompromissvorschlages -beispielsweise eines langen Einkaufsabends bis 21.00 Uhr -, sondern auch noch Zeit für weitere Verhandlungen der Sozialpartner gewonnen werden könnte. Ich sehe daher dem morgigen Dreiländergipfel mit großer Zuversicht entgegen und ich gehe davon aus, dass auch in Niederösterreich noch nicht das letzte Wort gesprochen ist", so SPNÖ-Landesparteivorsitzende LHStv. Heidemaria Onodi zur Diskussion um die Ausweitung der Ladenöffnungszeiten in Niederösterreich. (Schluss) fa

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