Erich Haider: Oberösterreich braucht SPÖ wieder als "Schutzschild"

Schwarz-blaue Zusperrwelle macht auch vor Spitälern nicht Halt

Linz (OTS) - "Jetzt hat auch Gesundheitsministerin Rauch-Kallat
die Katze aus dem Sack gelassen: die schwarz-blaue Zusperrwelle rollt bei den Krankenhäusern weiter!", so Landeshauptmann-Stv. Erich Haider zur jüngsten Ankündigung der schwarz-blauen Belastungsregierung. "ÖVP und FPÖ haben die unsozialen und unchristlichen Selbstbehalte um ein Jahr aufgeschoben, dafür sollen jetzt schon Spitäler zugesperrt werden. Wahrscheinlich rechnet die ÖVP damit, dass sich ohnedies niemand mehr einen Spitalsaufenthalt leisten kann, wenn er oder sie etwa für eine Krebsbehandlung 800 Euro zahlen muss".

"Wenn Landeshauptmann Pühringer beteuert, er sehe kein Krankenhaus in Oberösterreich vor der Schließung, dann kennen wir dieses Schema schon. Genau so hat er bei Postämtern, Gendarmerieposten oder Bezirksgerichten ständige Beschwichtungsversuche gestartet, ist nach Wien gefahren, hat sich dort jedes mal eine Abfuhr geholt und hat den Schließungen zugestimmt. Genau so verhält sich Pühringer nun auch bei der Voest", erinnert der SPÖ-Landeschef. Nur dem entschiedenen Auftreten der SPÖ Oberösterreich sei es zu verdanken gewesen, dass etwa die Schließungswelle bei den Bezirksgerichten nicht so arg ausgefallen ist, wie ursprünglich von Schüssel und Pühringer geplant. Genau so wenig habe sich Pühringer dagegen gewehrt, dass bei der Gebietskrankenkassen auf Kosten der oberösterreichischen Versicherten abkassiert werde.

Erich Haider: "Wir stehen weiter als Schutzschild für Oberösterreich bereit! Wir kämpfen mit ganzer Kraft dagegen, dass erst bei den Versicherten in Oberösterreich abkassiert wird, dann die Krankenhäuser ausgeräumt werden und schließlich noch für jeden Arztbesuch abkassiert wird!".

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