Heinzl: Weiterer Ausverkauf der Bundesforste wäre ökologische Katastrophe

Bundesforste sind (bisher) Garantie für ökologische Waldbewirtschaftung und Schutz unserer Trinkwasserreserven

St. Pölten, (SPI) - "Manche europäische Staaten sind nahe daran, aufgrund der aktuellen Wasserknappheit den Notstand auszurufen - und in vielen Regionen, ja selbst in manchen Gemeinden Niederösterreichs, wird das Trinkwasser knapp. Österreich und Niederösterreich kann sich trotzdem ob seiner Trinkwasserreserven, nicht zuletzt gesichert aufgrund des außerordentlichen Waldreichtums unseres Bundeslandes, glücklich schätzen. In diesem Umfeld sind die Planungen der Bundesregierung, die Österreichischen Bundesforste zu filetieren, weitere Teile an Private in- und ausländische Interessenten zu verkaufen und damit den Wald und die Trinkwasserreserven der öffentlichen Hand zu entziehen, ein strikt abzulehnendes Vorgehen, so der St. Pöltner SP-Nationalrat und Mitglied des parlamentarischen Umweltausschusses, Anton Heinzl.****

Gerade die Österreichischen Bundesforste waren in den letzten Jahren Garant für eine ökologische Waldbewirtschaftung und damit auch für den Schutz unserer Trinkwasserreserven. Nun sollen die ÖBF für das Jahr 2004 weitere 40 Millionen Euro als "Zwangsausschüttung" ans Budget abliefern. Ohne weitere Waldverkäufe wird es hier nicht gehen. "Damit wird eindeutig gegen die ökologische Sorgfaltspflicht verstoßen. Hier wird von der österreichischen Bundesregierung eine beinharte ‚Raubau-Politik' am österreichischen Wald und an unseren Trinkwasserreserven forciert", so Heinzl. Zusätzlich sollen die Forstbetriebe und Reviere drastisch gekürzt sowie Personal abgebaut werden.

"Diesen ‚Raubbaumethoden' seines Kollegen Finanzminister Grasser sollte Landwirtschaftsminister Josef Pröll sofort Einhalt gebieten. Auch sein Onkel, LH Erwin Pröll, ist aufgerufen, hier die ‚natürlichen Schätze Niederösterreichs' und die Wasserreserven unseres Bundeslandes im Interesse der Bevölkerung und künftiger Generationen zu schützen.
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