Rauch-Kallat: Alle Reformschritte im Dialog mit den Bundesländern

Keine Schließung von Spitälern

Wien, 22. Juli 2003 (ÖVP-PD) Betreffend die aktuelle Diskussion rund um die Gesundheitsreform stellt Bundesministerin Maria Rauch-Kallat nun klar: Es werde keinesfalls die Schließung von Spitälern, sondern allenfalls von einzelnen Abteilungen in Erwägung gezogen. Darüber hinaus gehe es darum, durch Schwerpunktsetzungen und Umstrukturierungen eine höhere Effizienz und eine bessere Versorgung für die Versicherten zu gewährleisten. So sei zum Beispiel auf Wunsch der niederösterreichischen Landesregierung vor mehr als einem Monat von der Geschäftsführung des Hauptverbandes die Umwandlung des ehemaligen Krankenhauses Eggenburg in eine psychosomatische Klinik bewilligt worden. "Damit wird dem steigenden Bedarf an Behandlung psychosomatischer Erkrankungen im Sinne der Betroffenen entsprochen", so Rauch-Kallat. Je eine weitere psychosomatische Klinik werde es in der Steiermark und in Kärnten geben. ****

Zudem sollen Akutbetten nicht, wie von verschiedenen Seiten befürchtet, völlig aufgelassen, sondern in Pflegebetten umgewandelt werden. Dies entspreche auch dem zunehmenden Bedarf an klinischer Pflege für Hochbetagte. Besonders wichtig ist für Rauch-Kallat die Zusammenarbeit mit den Ländern: "Alle Maßnahmen im Rahmen der Gesundheitsreform werden selbstverständlich auf Vorschlag bzw. nach Absprache und in Kooperation mit den Bundesländern erfolgen", schloss Rauch-Kallat.

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