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Scheele zu GVO-Kennzeichnung: Beschluss der Agrarminister ist ein erheblicher Fortschritt =

Wien (SK) "Die Tatsache, dass die EU-Agrarminister heute die Verordnung über die 'Zulassung und Kennzeichnung genetisch veränderter Lebens- und Futtermittel' beschlossen haben, ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Konsumentenschutz und Wahlfreiheit für die Verbraucher." Karin Scheele, SPÖ-Europaabgeordnete und EP-Berichterstatterin zu diesem Thema betonte am Dienstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ, dass die Verordnung wesentliche Verbesserungen bringe. ****

Sie stelle höchste Sicherheitsauflagen bei der Zulassung, mehr Transparenz beim Zulassungsverfahren und eine Kennzeichnungspflicht aller genetisch veränderten Zutaten sicher. Besonders betont Scheele nochmals, dass zum ersten Mal nicht nur die Kennzeichnung von Lebensmitteln, sondern auch von Futtermitteln klar geregelt wird. "Wenn man sich vor Augen hält, dass ein Großteil der von der Europäischen Union importierten GVOs als Futtermittel zum Einsatz kommen, dann lässt sich daran die Bedeutung der Verordnung erkennen", so Scheele.

Dass Österreich die Verordnung unter anderem deswegen abgelehnt hat, weil der Schwellenwert für unbeabsichtigte Verunreinigungen mit 0,9 Prozent zu hoch ist, hat für Karin Scheele einen "eigenartigen Beigeschmack." "Denn als ich im Europäischen Parlament einen Vorschlag eingebracht habe, diesen Wert auf 0,5 Prozent zu senken, haben die ÖVP-Abgeordneten nicht mitgestimmt. Und jetzt stellt der ÖVP-Landwirtschaftsminister einen zu hohen Schwellenwert fest. Eine seltsame Vorgangsweise", resümiert Scheele. (Schluss) up/um

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