Amon: Arbeit der Zukunftskommission über Methode der offenen Planung

Grüne sind eingeladen, ihre Vorschläge einzubringen

Wien, 22. Juli 2003 (ÖVP-PK) Zu den jüngsten Aussagen des Grünen-Bildungssprechers Dieter Brosz sagte heute, Dienstag, ÖVP-Bildungssprecher Abg.z.NR Werner Amon, er freue sich darüber, dass die Grünen offenbar vorhätten, sich aktiv an den Prozessen im Laufe der Zukunftskommission zu beteiligen. "Die Zukunftskommission wird sich allerdings nicht nur, wie von Brosz heute dargelegt, bis Oktober Zeit für ihre Arbeit nehmen, es soll ganz im Gegenteil erst im Herbst zur Kick-Off-Veranstaltung in einem Prozess der offenen Planung erfolgen", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. ****

Im Vorfeld finde die Arbeit der Steuerungsgruppe, bestehend aus vier Wissenschaftern, statt, die ihr wissenschaftliches Know-How in die Beratungen über grundlegende Ziele und Möglichkeiten einer Bildungsreform einfließen lassen sollten. "Danach wird es breitestmögliche Diskussionen mit Interessensvertretungen und alle Beteiligten am Schulalltag geben", so Amon, der auch auf die eigens für Beiträge zur Zukunftskommission eingerichtet Internetplattform verwies.

"Wir haben ein sehr gutes differenziertes Schulsystem, und das wird sowohl durch internationale Studien wie auch von unserer Bevölkerung anerkannt", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. Von drastischen sozialen Problemen, wie sie von Brosz geortet werden, wolle Amon nicht sprechen, man werde aber diese PISA-Teilergebnisse sehr wohl in die Zukunftskommission einfließen lassen. "Unser differenziertes Schul-und Ausbildungssystem stellt sicher, dass die verschiedenen Begabungen zur Entfaltung kommen können. Die individuelle Förderung nach Leistungsfähigkeit und Begabung schafft echte Chancengleichheit", sagte der ÖVP-Bildungssprecher. Österreich liege - was die durchschnittlichen Unterschiede angehe - im europäischen Mittelfeld, und noch deutlich vor Staaten wie etwa Dänermark oder der Schweiz.

Dass neue Anforderungen und Herausforderungen an das Schulsystem es notwendig machen, den Ist-Zustand zu hinterfragen und neue, kreative Ansätze für unser Bildungswesen zu schaffen, stehe außer Streit. Genau dafür jedoch habe man die Zukunftskommission geschaffen, in der auf breitest möglicher Basis die unterschiedlichsten Vorschläge eingebracht werden sollen. "Ich lade auch die Grünen ein, sich weiter an diesem Prozess zu beteiligen und ihre Vorschläge auch in die Zukunftskommission einzubringen", schloss Amon.

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