Glawischnig: Scharfe Kritik an Fischler in Sachen GVO

Aufgabe des GVO-Moratoriums kommt nicht in Frage

OTS (Wien) - Mit scharfer Kritik reagiert die stv. Bundes- und Umweltsprecherin der Grünen, Eva Glawischnig, auf die Aussagen von EU-Kommissar Fischler: "Das GVO-Moratorium aufzugeben kommt einem Kniefall vor der Agrarlobby gleich. Das kommt für uns sicher nicht in Frage", kritisiert Glawischnig. In diesem Zusammenhang appelliert Glawischnig an BM Pröll, in Sachen GVO-Moratorium Linie zu halten und die österreichische Position keinesfalls aufzuweichen.

Glawischnig verweist insbesondere auf zwei besonders heikle Fragen, die bis dato noch nicht einmal in Ansätzen gelöst seien. Zum einen ist der gesamte Bereich der Haftung völlig ungeklärt. "Wer haftet beispielsweise für Schäden, die durch Freisetzungen von gentechnisch manipulierten Pflanzen verursacht werden?"
Zum zweiten ist der gesamte Komplex der Koexistenz nicht geregelt. Für die Grünen weist Glawischnig den Vorschlag von nationalen Regelungen strikt zurück und verlangt eine EU-weit gültige Regelung dieses Problembereiches.

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