Leitl zu Häupl: KöSt-Senkung wichtig für Standortwettbewerb

Betriebe sollen in Österreich gehalten werden

Wien (PWK 490) - "Wie kann man eine Verringerung der Belastung der Betriebe als ‚nicht prioritär‘ bezeichnen, wenn wir von Staaten umringt sind, die in 9 Monaten der EU beitreten und neben niedrigen Lohnkosten auch durchwegs niedrigere KöSt-Sätze bieten?" kommentiert WKÖ-Präsident Christoph Leitl die aktuellen Aussagen des stellvertretenden SPÖ-Vorsitzenden, Wiens Bürgermeister Michael Häupl, zur Körperschaftssteuer. "Der Standortwettbewerb wird durch die EU-Erweiterung härter und es gewinnt derjenige, der den Investoren und Unternehmen die attraktivsten Bedingungen bieten kann."

Daher müsse in Österreich im Rahmen der Steuerreform eine Senkung der KöSt von 34 auf 31 % mit 1.1.2004 und möglichst rasch auch weiteres Absenken auf 25 % erreicht werden, betont Leitl,"wenn wir nicht eine Absiedelungswelle der heimischen Betriebe wünschen - und das kann sicher nicht die Intention eines Landeshautpmanns sein, der die Steuerbedingungen 70 km östlich von Wien genau kennt." (Ne)

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