GPA bietet konkrete Beteiligungsmöglichkeiten für atypisch Beschäftigte

www.interesse.at/flex - Vertretungs- und Beteiligungsnetzwerk für "Atypische"

Wien (GPA/ÖGB). Mit der Interessengemeinschaft work@flex bietet die GPA eine speziell auf die Bedürfnisse atypisch Beschäftigter zugeschnittene Plattform, die Meinungsaustausch, zielgerichtete gemeinsame Problemlösung und effiziente gewerkschaftliche Vertretung ermöglicht. work@flex ist darüber hinaus aber auch ein konkretes Beteiligungs- und Mitwirkungsnetzwerk, das Menschen in atypischen Beschäftigungsverhältnissen die direkte Mitgestaltung von gewerkschaftlichen Positionen und Forderungen ermöglicht, unterstreicht die für die Interessengemeinschaften in der GPA zuständige stv. Geschäftsbereichsleiterin Claudia Kral-Bast.++++

Die GPA hat mit dieser speziellen Vertretungsform, die sich bereits seit rund zwei Jahren bewährt und auch Nicht-Gewerkschaftsmitgliedern offen steht, aktiv auf die stetig zunehmende Zahl von Freien DienstnehmerInnen und Neuen Selbständigen reagiert und bezieht damit die Betroffenen selbst direkt in die für sie relevanten politischen Entscheidungs- und Gestaltungsebenen ein. Über 700 Beschäftigte unterschiedlichster Branchen, die aufgrund ihrer Beschäftigungsverhältnisse ähnliche Berufssituationen und somit gleich gelagerte Probleme und Anliegen vorfinden, sind mittlerweile in der work@flex aktiv. Sie wählen basisdemokratisch VertreterInnen aus ihrer Mitte, die direkt in die höchsten Gremien der GPA entsandt werden.

Durch das konsequente gewerkschaftliche Engagement für so genannte "Atypische" konnten in den letzten Jahren nennenswerte Fortschritte auf kollektivvertraglicher und gesetzlicher Ebene erzielt werden, etwa in puncto sozialrechtlicher Absicherung oder Einkommenssteuerrecht. Als Erfolge für geringfügig Beschäftigte ist die Einbindung in kollektivvertragliche und betriebsverfassungsrechtliche Normen anzuführen. Zahlreiche Umgehungsdienstverhältnisse über freie Dienstverträge stellen in diesem Zusammenhang eine wesentliche Herausforderung dar, verweist die GPA auf einen sich stellenden Problemkreis.

"Die Zunahme atypischer Beschäftigungsverhältnisse in unserer modernen Arbeitswelt zeigen die Notwendigkeit, entsprechende arbeitsrechtliche- und sozialrechtliche Absicherung zu garantieren. Eine optimale Gestaltung und Weiterentwicklung dieser speziellen Arbeitssituationen und -umfelder kann nur durch die Miteinbeziehung der Betroffenen selbst erfolgen. work@flex verfolgt genau dieses Ziel", so Kral Bast.

Informationen zu work@flex unter www.interesse.at/flex

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