Irakisches Explosionsopfer kann wieder gehen

Heeresspitalsärzte bei Behandlung halbseitig gelähmter Irakerin erfolgreich

Wien (OTS) - Die 29 jährige Irakerin Muna Ghlam, die seit Mitte
Mai im Heeresspital in der Van Swieten Kaserne Wien behandelt wurde, kann streckenweise wieder alleine gehen. Bei einer Operation mussten die Bundesheerärzte zunächst zahlreiche Splitter aus dem Gesicht und von anderen Teilen der rechten Körperhälfte entfernen. Außerdem wurde die Irakerin im Bereich der Neurorehabilitation so erfolgreich behandelt, dass sie bereits 100m frei gehen kann. Zu einer weiteren therapeutischen Spezialbehandlung wurde Glam Dienstag vormittag in das Rehabilitationszentrum der Sozialversicherungsanstalt der Gewerblichen Wirtschaft verlegt****

Muna Ghlam wurde während des Irak Krieges bei einer Explosion schwer verletzt. Nach einer Notoperation in Bagdad wurde sie im Mai dieses Jahres mit Hilfe des Außenministeriums und des Gesundheitsministeriums gemeinsam mit anderen irakischen Kriegsopfern nach Österreich gebracht und auf verschiedene Spitäler aufgeteilt. Im Heeresspital in der Van Swieten Kaserne in Wien wurde Muna Ghlam dann operiert und weiter betreut.

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