BLECKMANN: Häupl soll sich um Wien kümmern, nicht um die FPÖ

Wien, 2003-07-22 (fpd) Aufs Schärfste zurückgewiesen hat heute FPÖ-Generalsekretärin Magda Bleckmann die jüngsten "Entgleisungen von Michael Häupl". Der Wiener Bürgermeister habe sich mit seinen gestrigen Aussagen selbst qualifiziert. ****

"Häupl soll lieber seine Arbeit in Wien ordentlich machen und sich um seine eigene Partei kümmern, anstatt der FPÖ gute Ratschläge zu erteilen", sagte Bleckmann. Vor allem die Aussage "niemand könne sagen, ob die FPÖ überhaupt nach der nächsten Wahl noch im Nationalrat vertreten sei" zeuge von der unheimlichen Präpotenz des roten Apparatschiks.

Häupl scheine jedoch selbst nicht genau zu wissen, was er wolle. Habe er im gestrigen Interview doch zunächst gesagt, die FPÖ komme als Koalitionspartner nicht in Frage, um im nächsten Augenblick wieder niemanden auszuschließen. "Aber ob Häupl mit uns eine Koalition eingehen will, ist uns Freiheitlichen gelinde gesagt einerlei. Denn wessen Partei sich einerseits im Parlament gegen eine Entlastung der Bürger mit einer ersten Etappe der Steuerreform bereits 2004 ausspricht und wer andererseits in seinem Wirkungsbereich Wien weniger als nichts zustande bringt, hat jegliche politische Kompetenz an der Garderobe abgegeben", sagte Bleckmann.

Am aktuellen Beispiel Umsetzung der Pensionsreform habe sich wieder eindeutig gezeigt, wes Geistes Kind Häupl sei. Einzig und allein weil Wien hier säumig wie kein anderes Bundesland ist, seien noch unglaubliche Polit-Privilegien möglich, wies Bleckmann auf den jüngsten Fall des "SPÖ-Bezirkskaisers Benke hin, der mit 58 Jahren und 9.000 Euro monatlich in Frühpension geschickt wurde. Darüber hinaus versage Häupl in Wien auf der ganzen Linie: Besonders deutlich werde dies am Explodieren der Arbeitslosenzahlen, der Steuerlast und der Straftaten. (Schluss)

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