Renner: Weitere Ausdünnung des Post-Bus-Angebots für das Weinviertel nicht akzeptabel

Zuerst sperrt man uns die Postämter - und nun den öffentlichen Verkehr

St. Pölten, (SPI) - "Den Planungen der Postbus AG, weitere Postbus-Kurse vor allem in den ländlichen Regionen des Wald- und Weinviertels wegen ‚mangelnder Rentabilität' zu schließen, erteilt die Weinviertler SP-LAbg. Mag. Karin Renner eine klare Absage. "Zuerst sperrt man uns die Postämter - und nun sollen wir vom öffentlichen Verkehr ‚abgenabelt' werden. Der Weg dieser Bundesregierung, ‚leere Regionen' zu schaffen und der dort ansässigen Bevölkerung die letzten Einrichtungen wegzunehmen, muss strikt abgelehnt werden", so Renner in Richtung Regierung, welche als Eigentümer noch immer die Verantwortung für die Postbus-AG und damit das Angebot für den öffentlichen Verkehr in NÖ trage.****

Weniger Postbusse oder ein ausgedünntes Angebot trifft Pendler, Schüler und vor allem ältere Menschen ohne PKW besonders. Solche Ansinnen sind für die Menschen in dieser Region ein völlig falsches Signal. Es ist absolut unverständlich - denn zum einen versucht man, den öffentlichen Verkehr aus umweltpolitischer Sicht zu fördern, gleichzeitig kürzt man aber das Angebot. "Die Forderung Niederösterreichs in diesem Zusammenhang kann daher nur zumindest die Aufrechterhaltung des ohnehin in den letzten Jahren bereits ausgedünnten Fahrplanangebots der Postbuslinien heißen", so Renner.

Ein besonderes Anliegen ist Renner in diesem Zusammenhang auch die Wiederinbetriebnahme der eingestellten Teilstrecke der ÖBB-Ostbahn. Dieses Verkehrsmittel ist nicht nur für die betroffenen Menschen von großer Bedeutung, sondern auch für die Entwicklung des "Schlösser-Tourismus" im Weinviertel.

"Ob ‚Anrufsammentaxis' oder ‚kleine Busse' geeignet sind, die bestehenden Verkehrsverbindungen ausreichend zu ersetzen bzw. den zukünftigen Bedarf an leistungsfähigen und kostengünstigen Anbindungen zufriedenstellend zu decken, muss stark bezweifelt werden. Die Verantwortlichen der ÖVP-NÖ sind ebenso aufgerufen, die im Raum stehende weitere drastische Einschränkung des Post-Bus-Verkehrs mit allen Mitteln zu verhindern und generell jeder weiteren Schwächung der Regionen entschieden entgegenzutreten", so die SP-Mandatarin abschließend.
(Schluss) fa

Rückfragen & Kontakt:

Landtagsklub der SPÖ NÖ
Mag. Andreas Fiala
Tel: 02742/9005 DW 12794
Handy: 0664 20 17 137
andreas.fiala@noel.gv.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NSN0001