"profil": Augarten-Konkurs könnte für Bank Austria Creditanstalt rechtliches Nachspiel haben

Masseverwalter Johannes Jaksch will Rolle des Hauptgläubigers "prüfen"

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner Montag erscheinenden Ausgabe berichtet, könnte der Konkurs der Wiener Porzenllanmanufaktur Augarten für den Hauptgläubiger Bank Austria Creditanstalt ein rechtliches Nachspiel haben. Masseverwalter Johannes Jaksch will die Rolle der Bank im Vorfeld des Konkurses untersuchen. Jaksch gegenüber "profil": "Es wird zu prüfen sein, ob die BA-CA de facto eine Eigentümerfunktion hatte."

Augarten hatte jahrelang direkt im Einflussbereich der BA-CA gestanden und war Ende 2000 an die vorgeblich unabhängige B & C Holding, Tochter der B & C Privatstiftung, übertragen worden. Die Bank hat stets betont, keine Kontrolle über die B & C-Gruppe und ihre Töchter zu haben. Sollte der Masseverwalter der Bank das Gegenteil nachweisen, könnten die aushaftenden Forderungen an Augarten in der Höhe von 5,7 Millionen Euro als eigenkapitalersetzende Gesellschafterzuschüsse gewertet werden. Die BA-CA hätte damit keinen Ansprüche auf die Konkursmasse.

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