Jugendbeschäftigung: Bereits 112 Personen vermittelt

Kommunales Jugendbeschäftigungsprogramm wird verlängert

Bregenz (VLK) - Die Anstrengungen, 15 bis 25-jährige, die
länger als drei Monate arbeitslos sind, in den Arbeitsmarkt einzugliedern, wurden im November vergangenen Jahres durch
die Schaffung des kommunalen Beschäftigungsprogrammes unter Beteiligung von Land Vorarlberg, Gemeinden,
Arbeitsmarktservice und der Wirtschaft verstärkt. ****

Seit Beginn dieses Programmes wurden dabei bereits 112
Personen vom Arbeitsmarktservice vermittelt, informieren Landeshauptmann Herbert Sausgruber und Landesrat Manfred
Rein. Konkret wurden 25 Jugendliche von den Gemeinden direkt beschäftigt, 42 Jugendliche bei gemeinnützigen Beschäftigungsprojekten (wie den Dornbirner Jugendwerkstätten
oder der Arbeits- und Beschäftigungsinitiative Feldkirch,
ABF) angestellt und 45 wurden über Eingliederungsbeihilfen
direkt bei Unternehmen untergebracht.

Sausgruber: Weiter mit vollem Engagement Programm umsetzen

Von Seiten des AMS wird berichtet, dass das Programm bis
zum 31. Oktober 2003 verlängert wird. Landeshauptmann
Sausgruber beurteilt diese Verlängerung des Programmes
positiv und ersucht die Gemeinden, weiterhin mit vollem
Engagement beizutragen, dass die Jugendarbeitslosigkeit
gesenkt werden kann.

Erst kürzlich führte das Land eine Umfrage bei den Bürgermeistern durch und entdeckte vielfältige "best-practice"-Beispiele, die einfach in der Durchführung und groß
in der Wirkung sein können, erläutert Sausgruber die guten
Ideen und empfiehlt sie zur Nachahmung.

Gute Erfahrungen zur Nachahmung empfohlen

Bürgermeister mit guten Kontakten zu den Hauptschulen und Polytechnischen Lehranstalten können etwa schon vorab
versuchen, künftige Schulabgänger (insbesondere ohne
Abschluss) in der Wirtschaft oder in der Gemeinde
unterzubringen. Sehr bewährt haben sich auch Einladungen von Bürgermeistern an Vertreter größerer Unternehmen zu eigenen Informations- und Vermittlungsveranstaltungen.

Auch Einrichtungen wie die "Dornbirner Jugendwerkstätten"
oder das ABF engagieren sich aktiv im Rahmen dieses
Programmes und führen Jugendliche wieder an das normale Arbeitsleben heran, berichtet der Landeshauptmann über die vielfältigen Maßnahmen. Der Leiter der Jugendwerkstätten hebt
in diesem Zusammenhang hervor, dass insbesondere die Wiedergewöhnung der Jugendlichen an einen regelmäßigen Tagesablauf sehr wichtig ist. Die Vermittlungsquote liegt
dort bei etwa 55 Prozent. Zusätzlich ergab eine telefonische Befragung von Personen, die ohne Job aus dem Projekt
ausgeschieden sind, dass diese zu über 80 Prozent innerhalb
von drei Monaten nach Ausscheiden ebenfalls eine
Beschäftigung fanden.

In Feldkirch wurden beispielsweise über das ABF zehn
Jugendliche bei der Stadt angestellt. Derzeit befinden sich
drei im Beschäftigungsprogramm, die anderen fanden teilweise
schon während der Projektlaufzeit eine fixe Anstellung oder
wurden über die Stadt weitervermittelt beziehungsweise fanden danach einen Job in der Wirtschaft.

Diese Erfolgsmeldungen werden nun gesammelt, um sie als
positive Beispiele anderen Gemeinden zur Nachahmung
vorzuschlagen. Für Landeshauptmann Sausgruber ist dieses
gemeinsame Engagement von Gemeinden, AMS, Wirtschaft und dem
Land sehr positiv. Deshalb ruft er die Projektpartner auf,
"diese Netzwerk weiterzubetreiben um dadurch wichtige Impulse
für die Beschäftigungslage in Vorarlberg zu erzielen". (wm/pam,nvl)

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