Gradwohl: AMA weiterhin untätig

Erschüttender Bericht über niedrigen Bekanntheitsgrad österreichischer Lebensmittel in Beitrittsländern

Wien( SK) "Ein bezeichnendes Licht auf die sträflich ungenügenden Vorbereitungen unserer Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft auf die Erweiterung wirft ein jüngster Bericht über die erschreckend niedrige Bekanntheit österreichischer Lebensmittel in den Beitrittsländern", stellte Freitag SPÖ-Agrarsprecher Heinz Gradwohl gegenüber dem SPÖ-Pressedienst fest. ****

"Hat die AMA die Vorbereitungszeit verschlafen? Anstatt sich auf Defensivkonzepte - die Verteidigung der heimischen Märkte - zu beschränken, wäre eine Offensivstrategie in den wichtigen Kaufkraftzentren der Beitrittsländer angesagt gewesen. Mit den vielen hervorragenden österreichischen Produkten hätte seit Jahren der Markt bis zur Öffnung aufbereitet werden können", kritisierte Gradwohl.

Als völlig unverständlich erscheinen die bereits im Budgetausschuss getätigten Aussagen des Landwirtschaftsministers, wonach die AMA-Marketinggesellschaft seiner Ansicht nach "perfekt arbeitet".

"Geradezu symptomatisch für die AMA-Marketinggesellschaft scheint eine Meldung aus Kärnten zu sein, wonach die Kärntner Bauern befürchten, dass ihnen die Agrarmarkt-Austria 'wieder faule Eier legt'. Schon einmal mussten laut Zeitungsmeldungen dortige Landwirte wegen fehlerhafter Formulare um ihre Förderungen bei Gericht kämpfen. Auch in diesen Tagen ärgern sich die Kärntner Landwirte über angeblich falsch aufgelegte Förderungsformular der AMA", schloss der SPÖ-Agrarsprecher. (Schluss) ns/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0005