LAbg. Franz Richau: Bis zu Schulbeginn muss Verkehrsverbund stehen!

Verkehrsreferent muss Ärmel endlich hochkrempeln

Klagenfurt (oevpd) – Für eine garantierte und mährjährige Geldleistung von Land und Bund (mindestens 80 Prozent) für die Finanzierung des Verkehrs- und Tarifverbundes in Kärnten spricht sich heute neuerlich VP-Sicherheitssprecher LAbg. Franz Richau aus. Es gehe nicht an, dass sich die öffentliche Hand von gemeinschaftlichen Leistungen mehr und mehr zurückzieht, und die Verantwortung ausschließlich auf die Gemeinden und damit auf die Bevölkerung abgeschoben wird. Hierzu zähle insbesondere eine entsprechende zeitgerechte und den Bedürfnissen angepasste zur Verfügung Stellung von Verkehrsmitteln sowohl für Berufstätige als auch für Schüler, so das Mitglied des Verkehrsausschusses im Kärntner Landtag. Dörfler müsse endlich klarstellen, ob ihm der Verkehrsverbund überhaupt noch ein Anliegen ist und wie wichtig ihm zeitgerechte und leistbare Öffentliche Verkehrsmittel für Arbeiter und Schüler sind. "Derzeit scheint der Verkehrsverbund für Dörfler höchstens ein verkehrspolitischer Nebenschauplatz", kritisiert Richau. ****

Um die Attraktivität der Öffentlichen Verkehrsmittel zu verbessern, schlägt Richau die Einführung eines Jugendtickets für die Benützung des gesamten Öffentlichen Verkehrs in Kärnten vor. Dieses Ticket sollte an den Bezug der Kinderbeihilfe gekoppelt sein. "Wir müssen unserer Jugend sowohl die Ausbildung wie auch den Freizeitspaß durch günstige und attraktive Verkehrsmittel möglich machen", so Richau.

Einer geplanten Einführung des Punkteführerscheines erteilt der VP-Sicherheitssprecher eine klare Absage. Für schwere Verkehrsdelikte fordert Richau statt dessen eine einheitliche Bestrafung schwerer Verkehrsdelikte (Schnellfahren im Ortsgebiet, Gefährdung von Kindern, Alkohol am Steuer, gefährliches Überholen, etc.) für ganz Österreich, sowie rechtliche Maßnahmen, die sowohl eine sofortige oder längerfristige, wie auch eine bedingte Abnahme des Führerscheines möglich machen. Dies bedeutet, dass beispielsweise eine Gefährdung von Schulkindern durch rücksichtsloses Autofahren eine hohe Geldstrafe, sowie eine bedingte Führerscheinabnahme nach sich zieht. Zudem ist sicherzustellen, dass die bestehenden Maßnahmen – Überwachung, Aufklärung, Nachschulung, Bestrafung – auch entsprechend zum Einsatz kommen. (Schluss)

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