Niederwieser: EU-Studie beweist - Ganztagsschulen fördern Frauenbeschäftigung

Österreich muss sich an Schweden, Dänemark und Finnland orientieren

Wien (SK) "In Österreich und im EU-Durchschnitt ist jede sechste Frau zwischen 25 und 54 Jahren wegen familiärer Verpflichtungen nicht auf dem Arbeitsmarkt präsent. Dem gegenüber sind es in Schweden weniger als zwei Prozent, in Dänemark drei Prozent und in Finnland sieben Prozent. Das geht aus der neuesten "Eurostat"-Erhebung hervor", erklärte SPÖ-Bildungssprecher Erwin Niederwieser. "Länder mit hoher Frauenerwerbsquote bieten gleichzeitig flächendeckende Kinderbetreuungsplätze sowie ganztägige Schulformen an. Österreich hat dabei enormen Nachholbedarf", so Niederwieser am Freitag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. ****

"Ganztägige Schulformen sind aus pädagogischer Sicht sinnvoll, denn jüngere SchülerInnen können auch nachmittags professionell betreut werden, der Unterricht und die Freizeit werden sinnvoll auf den ganzen Tag verteilt und auf die Bedürfnisse und Begabungen kann individuell besser eingegangen werden", betonte Niederwieser.

Beschäftigungspolitisch sei es wichtig, dass verstärkt Frauen und vor allem auch die ständig ansteigende Zahl von AlleinerzieherInnen ihren Beruf ausüben können. Selbstverständlich seien dafür personelle und finanzielle Investitionen notwendig. "Die VP-/FP-Regierung zeigt dafür aber keinerlei Verständnis und blockt jede Initiative in diese Richtung ab. Hingegen verschwendet sie Steuergelder für die Eigenwerbung ihrer Regierungsmitglieder und den sinnlosen und teuren Ankauf von Abfangjägern", schloss Niederwieser. (Schluss) up/mp

Rückfragen & Kontakt:

Pressedienst der SPÖ
Tel.: (++43-1) 53427-275
http://www.spoe.at

OTS-ORIGINALTEXT UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | SPK0003