Unerwartete Rückkehr der Ozonbelastung

An 12 Luftgütemessstellen wurde gestern Informationsschwelle überschritten

St. Pölten (NLK) - Nach bisherigen Erfahrungen bewirkt eine Gewitterfront eine oft nachhaltige Reduzierung der Ozonbelastung. Daher war es überraschend, dass die Wetterfront in der Nacht vom 16. auf den 17. Juli nicht die Kraft hatte, die markante Ozonepisode des 16. Juli zu beenden. Das Ozonpotenzial blieb hoch, das Ozonereignis am 17. Juli übertraf sogar jenes des Vortages.

Um 16 Uhr überschritt gestern, 17. Juli, die Ozonkonzentration an den Messstellen Wolkersdorf, Himberg und Klosterneuburg die Grenze der Ozon-Informationsschwelle von 180 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft als Einstundenmittelwert. Nur eine Stunde später wurde schon an 8 Luftgütemessstellen der Grenzwert überschritten. Insgesamt wurde im Zeitraum zwischen 16 und 20 Uhr an 12 Luftgütemessstellen die Informationsschwelle überschritten. Danach sorgte der Durchgang einer Schlechtwetterfront mit heftigen Gewittern und Regenschauern für ein rasches Absinken der Ozonwerte.

Schwerpunkt der Ozonbelastung waren wie schon des öfteren das Umland von Wien und das Industrieviertel. Die zentralen und westlichen Regionen von Niederösterreich waren gestern im Gegensatz zum Vortag nicht von Spitzenbelastungen durch Ozon betroffen. Die höchsten Einstundenmittelwerte von Ozon wurden in Klosterneuburg mit 211, in Himberg mit 210, in Mödling mit 205 und in Schwechat mit 200 Mikrogramm beobachtet. Ozonwerte zwischen 184 und 197 Mikrogramm lieferten die Messstellen Stockerau, Gänserndorf, Hainburg, Wolkersdorf, Wiener Neustadt, Wiesmath, Payerbach (Kreuzberg) und Bad Vöslau.

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