Brinek: Österreich bei F&E auf dem richtigen Weg

Positive Schlüsse aus Studie ziehen statt krank jammern

Wien, 17. Juli 2003 (ÖVP-PK) Österreich sei bei Forschung und Entwicklung auf dem richtigen Weg, sagte heute, Donnerstag, ÖVP-Wissenschaftssprecherin Abg.z.NR Dr. Gertrude Brinek. Wie der Rat für Forschung und Technologieentwicklung bestätige, sei 2002 das bisher beste Jahr für Forschung und Entwicklung in Österreich gewesen. Die Ausgaben des Bundes für in Österreich durchgeführte F&E erreichten 2002 rund 1,4 Milliarden Euro und lagen damit um 7,3 Prozent über dem Vorjahresniveau und um 19 Prozent über dem Wert von 2000, so die Wissenschaftssprecherin. ****

Primär sei die heute präsentierte Studie ein Beweis für die Notwendigkeit der Kampagne "Innovatives Österreich", die vom Rat durchgeführt werde. Österreichs Forscher würden hervorragende, auch international anerkannte Arbeit leisten, wie zum Beispiel die jüngsten Erfolge von Prof. Hengstschläger im Bereich der embryonalen Stammzellforschung zeigten. "Unser aller Aufgabe muss es sein, unsere erfolgreichen Forscher auch vor den Vorhang zu holen und ihre Arbeit und Leistungen der breiten Bevölkerung verständlich zu machen", so Brinek weiter. Ein Beispiel dafür sei der erst kürzlich von Bildungsministerin Elisabeth Gehrer verliehene, hoch dotierte Wittgenstein-Preis an die bekannte Genetikerin Reneé Schroeder, sowie die mit jeweils 1,2 Millionen Euro dotierten START-Preise an drei junge Wissenschafter. "Damit sollen auch junge Menschen, und hier insbesondere Frauen, für Wissenschaft und Forschung begeistert werden", sagte Brinek.

Den Vorwurf Josef Broukals, die Regierung unternehme nichts für die Forschung, wies Brinek zurück. In der vergangenen Legislaturperiode seien allein 508 Millionen Euro an Sondermitteln für die Forschung zur Verfügung gestellt worden. Diese hätten wesentlichen Anteil daran, dass die F&E-Quote auf knapp zwei Prozent gesteigert werden konnte. 1994 sei die Forschungsquote noch bei 1,5 Prozent gelegen. "Bereits ab 2004 stehen weitere 600 Millionen Euro an Sondermitteln zur Verfügung", so Brinek. Mit den Mitteln aus diesem Offensivprogramm sollten unter anderem Stipendien, Qualifikations- und Mobilitätsprogramme sowie spezifische Frauenförderungsmaßnahmen ausgeweitet werden. "Bereits heute gibt es in Österreich zahlreiche Stipendienprogramme, durch die vor allem junge Wissenschafterinnen und Wissenschafter gefördert werden", sagte die Wissenschaftssprecherin abschließend.

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