AKNÖ-Erfolg: 20.000 Euro (275.206 Schilling) für 2F-Kunden!

Bei den"exklusiven" Computerkursen der Firma "2F" stehen Preis und Wert dieser Kurse in einem absoluten Missverhältnis zu einander.

Wien (AKNÖ) – Mit einem tollen Erfolg für Konsumenten, die Computerkurse der Firma "2F" besucht haben, lässt die Konsumentenschutzabteilung der NÖ Arbeiterkammer aufhorchen: Im Rahmen des AKNÖ-Rechtsschutzprogramms konnte 19 Konsumenten zu ihrem Recht und zu einem Teil der Kurskosten verholfen werden: Sie haben an die 20.000 Euro rückerstattet bekommen. Josef Staudinger, Präsident der NÖ Arbeiterkammer ist über diesen Ausgang sehr erfreut: "Ohne die Hilfe der AKNÖ hätten diese Menschen keinen Cent zurückerstattet bekommen. Denn die Firma "2F" ist unseren Konsumentenschutzexperten nicht nur wegen ihrer mangelhaften Computerkurse bekannt, sondern auch wegen ihres wenig kundenfreundlichen Agierens." Aktenberge machen deutlich, dass auf Beschwerden durch die Konsumenten ebenso wenig reagiert wurde wie auf Interventionen durch die Arbeiterkammer. "Erst mit Hilfe des AKNÖ-Rechtsschutzprogrammes, in dessen Rahmen betroffenen Konsumenten Rechtshilfe und Gerichtsvertretung gewährt wird, konnte die Firma 2F zur Einsicht gebracht werden" so der AK-Präsident.

Weil immer weniger Unternehmer bereit sind auf die Anliegen von Verbrauchern einzugehen, hat die NÖ Arbeiterkammer das Instrument des Rechtsschutzes auch in Konsumentenangelegenheiten beschlossen. Denn die Erfahrungen zeigen, dass oft nur mehr eine Klagsandrohung bzw. eine Klage selbst hilft.

2F wieder auf Kundenfang Die Firma 2F ist seit einigen Wochen wieder aktiv auf Kundenjagd. Das belegen zahlreiche Anrufe von Konsumenten, die wissen wollen, ob dieser Kursanbieter seriös ist. Für Günther La Garde, AKNÖ-Konsumentenschützer ein Erfolg: "Schon seit Jahren warnen wir vor "2F"-Computerkursen. Dass jetzt immer mehr Konsumenten in der AK anrufen, um sich nach der Seriosität dieses Anbieters zu erkundigen, werte ich als ein tolles Resultat für die Aufklärungstätigkeit der AKNÖ." La Garde listet einige Kritikpunkte auf: "Die beworbene Exklusivität existiert nur auf dem Papier. Vielfach wurde uns von betroffenen Konsumenten von PC- und Softwareproblemen, von nicht genügend zur Verfügung stehenden Arbeitsplätzen oder fehlenden Internetanschlüssen berichtet. Alles Kritikpunkte, die die Arbeiterkammer schon seit Jahren anprangert." Zahlreiche gerichtlich beeidigte Gutachten und Musterprozesse bestätigen die Ansicht der AKNÖ-Konsumentenschützer, dass die Kurskosten völlig überhöht sind und die Kursdurchführung nicht zeitgemäß ist. Denn nicht jede/r Teilnehmer/in verfügt über einen eigenen PC und oft gibt es auch keinen Internetzugang. Doch gerade beim "Europäischen Computerführerschein", mit dem "2F" in persönlichen Gesprächen die Konsumenten immer wieder anwirbt, ist das Internet ein wesentlicher Bestandteil. Doch der von "2F" beworbene Computerführerschein wird offiziell nicht als solcher anerkannt.

Forderung nach Kriterienkatalog Abschließend wiederholt die AKNÖ ihre Forderung nach einem Kriterienkatalog für Bildungsanbieter, im speziellen für deren EDV-Kurse:

· Jede/r Kursteilnehmer/in sollte über einen funktionierenden

PC
verfügen.

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