SPÖ-Wirtschaftsverbandsvertreter im Hauptverband: Medikamentenausgaben könnten leicht reduziert werden

Wien (SK) Ein Einsparungspotential von bis zu zehn Prozent bei den Medikamentenausgaben ortet Wolfgang Schimböck, Vertreter des SPÖ-Wirtschaftsverbandes im Hauptverbandspräsidium. ****

Im Jahr 2002 wurden 2,2 Milliarden Euro, das sind 20 Prozent der gesamten Aufwendungen der Sozialversicherungen, für Medikamente ausgegeben. Die deutliche Reduzierung dieser Aufwendungen würde die Krankenversicherungsbudgets sogar insgesamt ins Plus bringen, so Schimböck am Donnerstag gegenüber dem SPÖ-Pressedienst. "Dass Österreich bei den Handelsspannen für Medikamente mit sage und schreibe 37,9 Prozent im europäischen Spitzenfeld liegt - in Frankreich muss der pharmazeutische Sektor mit 31,7 Prozent und in Schweden sogar mit nur 22,4 Prozent das Auslangen finden - führe ich auf die bei uns weitgehend fehlende Wettbewerbssituation zurück", erklärte Schimböck. Dazu kommt der zögerliche Einsatz von Generikas in Österreich. Diese Medikamente, deren Patente bereits abgelaufen sind, lassen die Kosten auf bis zu ein Drittel absinken. Während der Marktanteil von Generika in Österreich magere 13 Prozent ausmacht, bewegt er sich in Dänemark bereits bei 38 Prozent. "Ein extensiver Generikaeinsatz würde auch vermehrte Arbeitsplätze in heimischen Pharmabetrieben, die schon jetzt in der Generikaproduktion sehr gut positioniert sind, bedeuten", fügte Schimböck abschließend hinzu. **** (Schluss) up/vs/mp

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