FP-Madejski fordert weitere Sicherheitsmaßnahmen für Lainzer Tunnel

Kein Gegenverkehr, Parallelstollen als Zivilschutzräume, keine Durchfahrt für Züge aus nicht brandhemmenden Materialien

Wien, 2003-07-17 (fpd) – Weitere Sicherheitsmaßnahmen für den Lainzer Tunnel zum Schutz der Bürger forderte heute der Verkehrssprecher der Wiener FPÖ, LAbg. Dr. Herbert Madejski. Grundsätzlich sei es richtig gewesen, eine Ost-West-Süd Verbindung rund um einen Zentralbahnhof zu schaffen. Die Entscheidung für den Lainzer Tunnel und gegen eine von den Freiheitlichen favorisierte Tieferlegung der Verbindungsbahn sei jedoch falsch gewesen. Jetzt müsse aus der vorhandenen Situation das Beste herausgeholt werden. ****

Madejski erhob in diesem Zusammenhang die Forderung nach einer Garantie der ÖBB, dass im Tunnel keine Züge aneinander vorbeifahren also kein Gegenverkehr herrscht. Dies sei aufgrund der engen einröhrigen Tunnelvariante eine sicherheitstechnische Notwendigkeit. Weiters müsse Zügen, die nicht aus brandhemmenden Materialien bestehen, die Durchfahrt durch den Wildschweintunnel untersagt werden.

Um die Sicherheit einigermaßen zu gewährleisten bedürfe es auch dem Bau von 3 bis 4 in sich abgeschlossenen Parallelstollen mit Zufahrtsmöglichkeit von außen, die im Notfall als Zivil- und Katastrophenschutzräume Zuflucht bieten könnten. "Verantwortliche der HLAG haben in einem Gespräch die unproblematische Errichtung dieser Stollen bereits bestätigt, lediglich Auftrag dazu fehlt", so der freiheitliche Verkehrssprecher.

"Bürgermeister Häupl und Innenminister Strasser sind als Zuständige für den Zivilschutz nun gefordert, diese notwendigen Maßnahmen für die Sicherheit durchzusetzen. Es kann jedenfalls nicht sein, dass aufgrund der jahrelangen falschen Entscheidungen sozialistischer Landes- und Bundespolitiker bezüglich des Lainzer Tunnels die Sicherheit der Menschen leichtfertig aufs Spiel gesetzt wird", so Madejski abschließend. (Schluss) lb

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