LAbg. Eberhard will Kulturförderung durch Verträge mehrjährig absichern!

Kunst- und Kulturlandschaft benötigte bessere Berechenbarkeit

Klagenfurt (oevpd) – Eine bessere Berechenbarkeit für die heimische
Kunst- und Kulturlandschaft fordert heute VP-Kultursprecher LAbg. Ing. August Eberhard. Aus diesem Grund setzt er sich dafür ein, mit den Trägern heimischer Kulturinitiativen mehrjährige Verträge abzuschließen. "Kulturförderung hat sich als verlässlicher Partner zu bewähren und darf nicht länger Gnadenerweis durch den zuständigen Referenten bleiben", betont der Eberhard, der im Landtag die notwendigen Initiativen zur Erreichung einer mehrjährigen Kulturförderung setzen will. ****

In den Bundesländern Wien, Niederösterreich und der Steiermark wären
mehrjährige Verträge bereits geübte Praxis, gibt Eberhard zu bedenken. "Daraus resultieren vernünftige Planungshorizonte, die sowohl für die öffentliche Hand als auch die Kunst- und Kulturschaffenden entscheidende Vorteile mit sich bringen", so der Kultursprecher.

Die derzeit in Kärnten praktizierte Kulturförderung gemäß der Haushaltsordnung des Landesbudgets erstreckt sich jeweils auf ein Jahr. Hinzu kommt, dass die Kulturmittel in der Regel zu spät zur Auszahlung gelangen. So sind Kultureinrichtungen mit hauptberuflichen Mitarbeitern nicht selten dazu gezwungen, die monatlichen Gehaltszahlungen über Kredite laufen zu lassen. "Die Sicherstellung einer mehrjährigen Kulturförderung ist eine Grundvoraussetzung dafür, dass Kulturpolitik transparent und verantwortungsbewusst betrieben werden kann", so der VP-Kultursprecher abschließend. (Schluss)

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Mag. Eduard T. Wohlfahrt
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