CO Wutte fordert neues Modell für Schuldnerberatung

Banken sollen mittels Fonds einen Beitrag leisten

Klagenfurt (oevpd) – Auf völlig neue Beine will CO Dr. Klaus Wutte die Finanzierung der Schuldnerberatung des Landes stellen. Die Schuldnerberatung stößt infolge immer häufiger auftretender Zahlungsschwierigkeiten und Privatkonkursen auch personell an die Grenzen ihrer Belastbarkeit. Auch der dafür erforderliche finanzielle Aufwand geht mittlerweile in die Millionen. Wutte tritt deshalb für die Errichtung eines Bankenfonds ein, in dem sich die einzelnen Institute auch mit ihren eigenen Mitarbeitern einbringen sollen. "Die Banken sind an der steigenden Zahl an Privatkonkursen nicht unbeteiligt. Es spricht nichts dagegen, dass sie deshalb einen Beitrag leisten, um damit jenen unter die Arme greifen, die sich in einer auswegloser finanzieller Situation befinden", so der Clubobmann. ****

Im Vorjahr wurden Österreichweit 3.768 Privatkonkurse eröffnet. Das ist im Vergleich zu 2001 eine Steigerung von 5,2 (!) Prozent. Die Geschlechterverteilung bei den Privatkonkursen lag im Jahr 2002 bei 1/3 Frauen und 2/3 Männer. Die Altersgruppe 35 bis 40 hält den größten Anteil mit ca. 20 Prozent, gefolgt von der Altersgruppe 30 bis 35 und 40 -45 mit je circa 17 Prozent. "Für die oft viel zu großzügig Kredite vergebenden Banken wäre es nicht zuviel verlangt, dass sie jenen Personen, die ihre finanzielle Lage alleine nicht mehr bewältigen können, entsprechende Hilfestellungen angedeihen lassen", so Wutte abschließend. (Schluss)

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