3,1 Millionen Euro für die Notarztversorgung Ut.: Schabl: Eckpfeiler des Gesundheitssystems

St. Pölten (NLK) - Das Land Niederösterreich stellt für die notärztliche Versorgung im nächsten Jahr rund 3,1 Millionen Euro zur Verfügung. Die NÖ Krankenanstalten werden pro zur Verfügung gestellten Notarzt, das sind vier pro Spitalsstandort, insgesamt 92 Ärzte, mit 31.248,91 Euro pro Arzt unterstützt. Außerdem werden für die Notarztversorgung in Gänserndorf 200.000 Euro zusätzlich bereit gestellt. Zusätzlich bekommen die Gemeinden Pöggstall im Bezirk Zwettl und Aspang in der Buckligen Welt ab dem 1. Jänner 2004 einen neuen Notarztwagenstützpunkt. Damit wird die Versorgungssituation für rund 42.000 Menschen verbessert.

Mit den Rettungshubschraubern und Notarztwagen wird ein speziell ausgebildeter Notarzt so rasch wie möglich an den Unfall- bzw. Notfallort gebracht. Der ausgebildete Notarzt leitet dort bereits die medizinische Behandlung des Patienten ein und stellt seine Transportfähigkeit her. Dies bedeutet eine Teilverlagerung der medizinischen Behandlung von der Krankenanstalt an den Notfallort bzw. in den Rettungshubschrauber oder Notarztwagen.

"Die Notarztversorgung nimmt aus diesen Gründen im NÖ Gesundheitswesen einen hohen Stellenwert ein. Unser Ziel ist es, dieses System so gut wie möglich zu unterstützen", erläutert Landesrat Emil Schabl. In Niederösterreich gibt es derzeit 24 Notarztstandorte, ab 2004 werden es dann 26 sein.

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