Broukal: F&E-Studie beweist Untätigkeit der Regierung in der Forschungspolitik

Wien (SK) Die heute präsentierte Umfrage des Rats für
Forschung und Technologieentwicklung zum Thema Ausgaben für Forschung und Entwicklung (F&E) sieht SPÖ-Technologiesprecher Josef Broukal mit "einem lachenden und einem weinenden Auge". "Es wird das bewiesen, was die SPÖ schon immer gesagt hat: Forschungspolitik ist in Österreich nicht existent; statt miteinander zu arbeiten, wird gegeneinander gearbeitet", so Broukal Donnerstag gegenüber dem Pressedienst der SPÖ. Wie Broukal betonte, sei nach Veröffentlichung dieser Umfrage nicht zu erwarten, dass nun die Regierung mit voller Kraft für die Forschung etwas unternimmt, sondern dass lediglich die "mickrigen Leistungen der Regierung" im Bereich F&E mit PR-Maßnahmen behübscht werden. ****

Der SPÖ-Technologiesprecher wiederholte, dass es die Ziele in der Forschungspolitik zwar gebe - "das ist schön" - aber die Regierung zeige keinen Weg dorthin. Tatsache sei auch, dass - wie FWF-Vizepräsident Prof. Karl Sigmund informierte - durch die Budgetkürzungen 600 Forschungsarbeitsplätze abgebaut werden. Die SPÖ fordere eine verbindliche Erklärung der Bundesregierung zur Aufstockung des Budgets der Forschungsförderungsfonds. Die Firmen und Universitäten müssten in die Lage versetzt werden, mehrjährig planen zu können. "Sie brauchen die Sicherheit, dass die Forschungsgelder fließen", schloss Broukal. (Schluss) cs

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