LSth. Egger gegen weitere Autobahn-Privatisierung

Infrastruktur muss in öffentlicher Hand bleiben

Bregenz (VLK) - Einer weiteren Privatisierung des
hochrangigen Straßennetzes kann Straßenbaureferent Landesstatthalter Dieter Egger nichts abgewinnen. Die
Infrastruktur müsse Sache der öffentlichen Hand bzw. in
deren direktem Einfluss bleiben. Die derzeitige
Konstellation mit der ASFINAG bezeichnet er als zweckmäßig,
wobei Planung, Bau und Erhaltung sinnvollerweise weiterhin
auf regionaler Ebene erfolgen sollen. ****

Die bestehenden regionalen Strukturen mit der
Wahrnehmung dieser Planungs-, Bau- und Erhaltungsaufgaben
zu betrauen macht Sinn, so Egger: "Damit bleibt
gewährleistet, dass die Aufgaben rasch, mit höchster
Qualität und der notwendigen Rücksicht auf die regionalen Notwendigkeiten und Interessen erfüllt werden." Der ASFINAG
weist er die Aufgabe zu, eine schlanke und effiziente
Verwaltung bereit zu stellen.

Die Bereiche Planung, Bau und Erhaltung müssen aber,
auch zur Nutzung der Synergien, bei den Ländern bleiben.
Dadurch solle die Privatwirtschaft keineswegs
ausgeschlossen werden, so der Landesstatthalter. Effizienz-
und Einsparungspotentiale müssten genützt werden.

Egger begrüßt deshalb die Haltung von
Infrastrukturminister Hubert Gorbach, der keine
Notwendigkeit zur weiteren Privatisierung sieht.
(ke/gw,nvl)

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