Rossignol S.A. erhöht Dividende

Umsatzsprung in Österreich geplant / Bilanz anhaltend positiv / Bindungen und Golf wachsen

Voiron/Innsbruck (OTS) - Die Skis Rossignol S.A., in Paris und New York börsennotiert, erhöht die Dividende für das Geschäftsjahr 2002/03 (per Ende März) von 28 Cent auf 30 Cent (+ 7,1 Prozent) pro Aktie mit 4,-- Euro Nominale, beschloss die Hauptversammlung am Donnerstag in Voiron, dem Sitz der Rossignol-Holding in der Nähe von Grenoble. Der Rossignol Österreich GmbH. in Innsbruck gelang trotz des katastrophalen Vorwinters ein Umsatzplus von 1,9 Prozent. Für das laufende Geschäftsjahr ist ein Umsatzsprung um rund 12 Prozent auf 8,156 Mio. Euro geplant.

Die Rossignol S.A. hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den konsolidierten Umsatz um 2,5 Prozent auf 484,9 Mio. Euro erhöht (nach 473,1 Mio. Euro), das Betriebsergebnis ist um 13,7 Prozent auf 30,5 Mio. Euro gestiegen, der Nettogewinn ist aufgrund hoher Einmalkosten im Snowboard-Bereich und einer Steuerforderung mit 6,21 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr nur minimal gewachsen (6,18 Mio. Euro). Die Netto-Verbindlichkeiten konnten jedoch gleichzeitig um fast ein Drittel (-31,7 %) auf 108,4 Mio. Euro zurückgefahren werden. Der Cash flow schließlich ist per Ende März um 12,5 Prozent auf 32,5 Mio. Euro angewachsen. Das Stammkapital der Rossignol-Holding beträgt 49,792 Mio. Euro, die Gruppe hat zuletzt weltweit knapp 3.000 Mitarbeiter beschäftigt, was einen leichten Rückgang um 2,1 Prozent bedeutet.

Bei der Wintersportausrüstung hat Rossignol mit den Marken Rossignol, Dynastar, Lange, Look, etc. seine Rolle als Weltmarktführer in einem weiter schrumpfenden Markt (-3,6 Prozent) weiter ausgebaut und hält nunmehr bei 24,2 Prozent Weltmarkt-Anteil nach 23,8 Prozent 2001/02. Stark expansiv mit zweistelligen Zuwachsraten ist nach wie vor die Golf-Marke Cleveland, die bereits 21,9 Prozent zum Konzernumsatz beiträgt und das Betriebsergebnis um mehr als die Hälfte gesteigert hat. Mit einem Zuwachs von 12,5 Prozent hat sich auch die Bekleidungs-Linie erfreulich entwickelt, insbesondere die von J. C. de Castelbajac designte Kollektion wird stark nachgefragt. Kopfzerbrechen bereitet der weltweit eingebrochene Snowboard-Markt, der einen operativen Verlust von 3,5 Mio. Euro mit sich gebracht hat.

Rossignol Österreich mit Zuwachs

"Trotz eines katastrophalen Vorwinters, des späten Wintereinbruchs erst am 7. Jänner, des darauf folgenden frühen Abverkaufsbeginns im Handel und der daraus resultierenden großen Margenverluste haben die Erfolge im Rennsport (2 x Gold, 1 x Silber und 2 x Bronze bei der WM in St. Moritz) besonders durch Bode Miller das sportliche Image wesentlich verbessert, die Nachfrage verstärkt und wiederum zu einem positiven Bilanzergebnis der Rossignol Österreich GmbH.(Innsbruck) geführt", erklärte Dir. Erwin Gasser, Geschäftsführer von Rossignol Österreich anlässlich der Hauptversammlung in Voiron.

Besonders gut verkauft hätten sich Skibindungen mit einem Zuwachs von 30,4 Prozent und Golfartikel mit einem Plus von 9,6 Prozent, während Skier und Skischuhe stagnierten. "Bei Snowboards mussten wir - voll im negativen internationalen Trend liegend - ein unangenehmes Minus hinnehmen", sagte Gasser. "Dennoch haben wir den Gesamtumsatz um 1,9 Prozent auf 7,278 Mio. Euro erhöhten können".

"Für das laufende Geschäftsjahr 2003/04 planen wir eine größere Umsatzsteigerung um 12 Prozent auf 8,156 Mio. Euro, was aufgrund der bereits eingegangenen Vororders absolut realistisch scheint. Bei den sogenannten Stammaufträgen konnten wir bisher ein Plus von 21,3 Prozent einfahren, wofür Skier, Bindungen und die funktionelle Sportline mit der Edelmarke J. C. de Castelbajac +verantwortlich+ sind. Mit dem Vertrieb der neu ins Programm genommenen Snowboardmarken Hot und Hammer erwarten wir uns auch in diesem rückläufigen Markt neue Verkaufsimpulse", sagte Erwin Gasser, Geschäftsführer der Rossignol Österreich GmbH.

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