Findeis: SPÖ-Sicherheitsmodell weist den Weg

Mehr Bürgernähe, Regionalisierung und gut ausgebildetes motiviertes Personal garantieren die Sicherheit in allen Regionen

St. Pölten (SPI) - "Das neue Sicherheitsmodell der SPÖ für Österreich weist den Weg in die richtige Richtung! Es geht nicht um reine Einsparungen, sondern um eine Verbesserung der Struktur, eine Vereinfachung, für die Exekutive selber und für die Bevölkerung," schließt sich der niederösterreichische Sicherheitssprecher der SPÖ, LAbg. Hermann Findeis, den Vorschlägen der Bundes-SPÖ an. Nach diesem Modell soll es an Stelle der 14 Bundespolizeidirektionen und 8 Landesgendarmerie-kommanden 23 bis25 Sicherheitsregionen geben. Damit wäre eine flachere Hierarchie und damit geringerer Verwaltungsaufwand sowie mehr Präsenz der Exekutive auf den Straßen gewährleistet. Die Bezirkshauptmannschaften sollen eine Reihe von Aufgaben, wie Sicherheitspolizei, Kriminalpolizei, Fremdenpolizei, Grenzüberwachung, Waffenwesen, Versammlungsangelegenheiten und Verkehrsüberwachung, an die neu zu schaffenden Sicherheitsregionen abgeben.****

"Die Regierung spricht zwar immer von Reformen im Sicherheitswesen -außer der Zusammenlegung von Polizei und Gendarmerie, Postenschließungen und Personaleinsparungen ist aber noch nichts passiert. Einsparen darf man nämlich nicht beim Personal, wie das die Regierung macht, sondern nur beim Verwaltungsaufwand. "Denn weniger Personal, weniger Streifenfahrten und weniger Überwachungstätigkeit bzw. Aufklärung kann auf keinen Fall mehr Sicherheit bringen", so LAbg. Findeis weiter.

Wichtig beim neuen Modell der SPÖ ist vor allem auch die Regionalisierung. "Die Versorgung der Menschen in dünner besiedelten Gebieten ist durch die Sicherheitsregionen ebenso abgedeckt, wie die der Menschen die in Ballungsräumen leben," so Findeis weiter. Als wesentlichen Punkt des SPÖ Modells nennt Findeis auch die Zufriedenheit der Beamten: "Gutes Arbeitsklima, klare Strukturen und eine hervorragende Aus- und Weiterbildung sind nicht nur für die Sicherheit, sondern auch die Arbeitszufriedenheit der Beamten ausschlaggebend. Daher muss mehr in die Ausbildung investiert werden. Wurden von 1995 bis 1999 noch über 2000 junge Menschen ausgebildet, waren es zwischen 2000 und 2001 nur noch 192. Das ist eindeutig ein Schritt in die falsche Richtung!"
(Schluss) kr/fa

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